Zweite Runde startet: Zertifikat Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis

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Hochsauerlandkreis. Das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis“ geht in die zweite Runde. Nachdem im Dezember 2012 elf Betriebe ausgezeichnet wurden, laden die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG) und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland zur Auftaktveranstaltung 2013 am Dienstag, 7. Mai, 17 Uhr, in den Raum 2.1.1 der FH Südwestfalen, Lindenstraße 53 in Meschede, ein.

Das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen“ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, den eigenen Betrieb familienbewusst zu gestalten und dies auch nach außen zu kommunizieren. Eine erfahrene Beraterin steht den Unternehmen im Zertifizierungsprozess zur Seite: Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, die auf den Betrieb zugeschnitten sind. Anhand eines Kriterienkatalogs bewertet die Beraterin die Familienfreundlichkeit des Betriebes. In drei Impulsveranstaltungen werden weitere Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und vertieft. Eine Jury entscheidet Ende des Jahres über die Vergabe des Zertifikats. Der Kostenbeitrag für die Teilnahme richtet sich nach der Mitarbeiterzahl und liegt zwischen 250 und 1.500 Euro.

Eine Befragung der 2012 zertifizierten Unternehmen ergab, dass alle Teilnehmer den Zertifizierungsprozess rückblickend als sinnvoll bewerten. „Insbesondere den Austausch untereinander und die praktischen Beispiele familienfreundlicher Maßnahmen haben die Unternehmen als besonders positiv und wichtig hervorgehoben“, sagt Barbara Vielhaber vom gleichnamigen Büro für kommunale Meinungsforschung. Sie hat das Verfahren im Rahmen ihres Engagements für den Zonta Club Arnsberg, der den Zertifizierungsprozess auch mit einer Geldspende unterstützt, analysiert.
„Eine familienfreundliche Unternehmenskultur kann in allen Betrieben gelebt werden“, so Kreiswirtschaftsförderer Michael Bison. Im vergangenen Jahr zeigte beispielsweise die STM Service-Team-Milch-GmbH aus Brilon-Thülen, dass man auch als kleiner Handwerksbetrieb mit Bereitschaftsdienst bei der Arbeitsorganisation die familiären Belange der Beschäftigten berücksichtigen kann. Edeltraud Walter, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf, verdeutlicht: „Studien belegen, dass familienfreundliche Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte ganz klar punkten, denn insbesondere für junge Beschäftigte ist ein gutes Arbeitsklima ein wichtiges Kriterium bei der Jobsuche."

In der etwa einstündigen Auftaktveranstaltung werden die Beraterin, die den Prozess begleitet, und das Verfahren vorgestellt. Ein im vergangenen Jahr zertifiziertes Unternehmen wird seine familienfreundlichen Maßnahmen präsentieren. Interessierte Betriebe können sich zur Auftaktveranstaltung bei Carmen Kieserling, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon 0291/94-1418, anmelden. Wer an der Auftaktveranstaltung verhindert ist, kann sich trotzdem für eine Teilnahme bis Freitag, 14. Juni, bewerben. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind unter

 

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