Netzwerktreffen der Sauerländer Industrieunternehmen bei "HOPPECKE Batterien"

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artikelbild regionalesBrilon. Die Energie- und Ressourceneffizienz steigern, den Treibhausgasausstoß senken und Erfahrungen austauschen: Diese Ziele standen auch beim inzwischen sechsten Netzwerktreffen des Sauerland-Industrie – Klimaschutz- und Energieeffizienz-Netzwerks (kurz: SIN_KEEN) im Mittelpunkt. Gastgeber des Treffens der 13 energieintensiven Großunternehmen aus dem HSK war diesmal die Firma "HOPPECKE Batterien" im gleichnamigen Briloner Ortsteil.

Dass es sich lohnt, regelmäßig in Kontakt zu bleiben, unterstrich Referent Artjom Hahn von der Effizienz-Agentur NRW (EFA NRW) in seinem Vortrag. Er stellte Neuerungen zu den Förderprogrammen Energieeffizienz in der Wirtschaft, progres.nrw und dem Energieeffizienzgesetz vor und riet den Unternehmen dazu, neue Vorhaben zur Steigerung der betrieblichen Energie- und Ressourceneffizienz immer auf eine mögliche Förderfähigkeit hin zu überprüfen. Dies bekräftigte auch ein Unternehmensvertreter aus dem Teilnehmerkreis, der bereits erfolgreich ein Förderprojekt mit der EFA NRW umgesetzt hat.
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis brachte auch Lukas Koch, Wirtschaftsingenieur aus Balve, mit: Er erläuterte in seinem Vortrag die Herangehensweise eines weiteren produzierenden Unternehmens aus dem Sauerland, das ein Zukunftsszenario für die Eigenstromerzeugung mittels Windkraft erstellt hat und dadurch vollständig autark und wirtschaftlich rentabel produzieren möchte.
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmenden schließlich die Ausführungen des Gastgebers. Ludwig Merz, Nachhaltigkeits- und Energiemanagementbeauftragter bei HOPPECKE Batterien, stellte das Unternehmen und seine vielfältigen Energiespeicherlösungen vor, die weltweit in den unterschiedlichsten Branchen ihre Anwendung finden - wie zum Beispiel den emissionsfreien Antrieb von Flurförderzeugen, Notstromversorgung, Zwischenspeicherung regenerativer Energien sowie Absicherung und Antrieb von Bahn- und Metrosystemen. Er hob nicht nur das umfangreiche Portfolio des Unternehmens hervor, sondern unterstrich auch die Bedeutung von Energie im eigenen Produktionsprozess. Das Unternehmen verfolgt den Grundsatz "Energievermeidung vor Ersatz". Dies gelingt z.B. durch die Einführung einer Energiemanagementsoftware und digitaler Zähler zur konstanten Überwachung und Analyse der Energieverbräuche oder der Umsetzung von Transformationskonzepten für die einzelnen Werke. Im Rahmen der Werksbesichtigung konnten sich die Netzwerkmitglieder direkt vor Ort ein Bild von den vorgestellten Produkten und Maßnahmen machen. Im Anschluss wurde die Gelegenheit genutzt, sich untereinander weiter auszutauschen und Themen für das nächste Netzwerktreffen im Juni 2024 zu sammeln. "Wir freuen uns, dass diese Gruppe so intensiv zusammenarbeitet und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement", so Frank Linnekugel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH.
Trägerin des Netzwerkes ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis. Fachlich und wissenschaftlich begleitet und moderiert wird es vom Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Südwestfalen, Meschede und darüber hinaus von der Effizienz-Agentur NRW, Werl begleitet.

Unternehmen im Netzwerk:
Borbet GmbH, Hallenberg
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG, Meschede
Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG, Brilon
HOPPECKE Batterien GmbH & Co. KG, Brilon
Jakob Eschbach GmbH, Marsberg
Katharina Tillmann Papier- und Wellpappenfabrik e.K., Sundern
M. Busch GmbH & Co. KG, Bestwig
Olsberg GmbH, Olsberg
Oventrop GmbH & Co. KG, Olsberg
Ritzenhoff AG, Marsberg
Tital GmbH, Bestwig
TRILUX GmbH & Co. KG, Arnsberg
WEPA Deutschland GmbH & Co. KG / WEPA Hygieneprodukte GmbH, Arnsberg/Marsberg

Weitere Informationen zum Netzwerk: https://klimaschutz-hsk.de/startseite/energieeffizienz-und-klimaschutz-netzwerk-hsk/

accu Produktausstellung2
Rundgang durch die Produktausstellung HOPPECKE Batterien

Foto: WFG HSK

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