Betreuung Langzeitarbeitsloser aus einer Hand bürgernah und dezentral

Optionsmodell: Bürgermeister ziehen positives Fazit 

 

Die Betreuung der Langzeitarbeitslosen im Hochsauerlandkreis läuft erfolgreich. Dieses Fazit zogen die Bürgermeister der Städte und Gemeinden gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis bei ihrer Tagung am 14.05.2008. Die gemeinsame Integrationsarbeit hat dazu geführt, dass in der Region 17,5% weniger Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit (Hartz IV) betroffen sind als noch vor einem Jahr.

Damit konnte eine Entlastung der öffentlichen Kassen um 10,4% erzielt werden. Im NRW-Ranking behauptet sich der Hochsauerlandkreis auf einem der Spitzenplätze.

 

"Dezentral, bürgernah, Betreuung der Menschen aus einer Hand, das sind die Ziele, die wir bei der Umsetzung des Sozialgesetzbuches II (Hartz IV-Reform) verfolgen. Die bisherigen Ergebnisse und Entwicklungen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Landrat Dr. Karl Schneider.

 

Die regionalen Eckdaten bestätigen auch, dass die im Jahr 2004 getroffene Entscheidung zugunsten der alleinigen kommunalen Trägerschaft (Optionsmodell) ohne Beteiligung der Arbeitsagentur richtig war. Auf diese Weise konnte die Arbeitsmarktintegration optimal mit den bisherigen kommunalen Aufgabenfeldern bei der sozialen Integration verknüpft und als besondere Stärke genutzt werden.

 

Abweichend vom Regelfall der sogenannten Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) werden im Hochsauerlandkreis die langzeitarbeitslosen Menschen eigenverantwortlich durch die Städte und Gemeinden im Rahmen eines befristeten Modellversuchs betreut. Landrat und Bürger-meister appellieren daher an die Entscheidungsträger der Politik, bei abgesicherter Finan-zierung die gesetzlichen Rahmenbedingungen zugunsten einer dauerhaften kommunalen Gesamtverantwortung für die Integration der Hilfeempfänger in den Arbeitsmarkt zu schaffen.

 

Erfolgsprojekte aus dem Hochsauerlandkreis und den neuen weiteren Optionskommunen aus NRW sind in der neuen Broschüre "Kommunale Arbeitsmarktpolitik" nachzulesen, die über den Fachdienst 42 "Grundsicherung für Arbeitsuchende" des Hochsauerlandkreises, Rufnummer 0291/94-2560 zu beziehen ist.


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