Brandschutzbedarfsplan 2021 einstimmig abgesegnet

„Wir sind im Bereich des Brandschutzes sehr, sehr gut aufgestellt – und wir müssen dafür sorgen, dass das auch in der Zukunft so bleibt“, stellte Bürgermeister Wolfgang Fischer fest. Dafür sei der Brandschutzbedarfsplan für 2021 bis 2026 eine wichtige Arbeitsgrundlage. Dieser wurde im Rat der Stadt Olsberg einstimmig verabschiedet. Viel Lob gab es von allen Seiten für die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute: Dieser Einsatz sei unverzichtbar, so Olsbergs Bürgermeister.
Das Konzept regelt die Einsatzstrukturen und zeigt Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Wehren auf. Ein externes Fachbüro hatte die Feuerwehr in der Stadt Olsberg unter die Lupe genommen. Handlungsbedarf gebe es demnach bei mehreren der zehn Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet. Angeregt wurde zudem ein nachhaltiges Fahrzeugkonzept sowie Überlegungen zur Standortstruktur. Wolfgang Fischer betonte ausdrücklich mit Blick auf die zahlreich als Zuhörer in der Ratssitzung erschienenen Feuerwehrvertreter: „Seien Sie versichert, ihre Anliegen sind bei der Politik und der Verwaltung angekommen und werden aufgenommen.“
Jeannette Friedrich, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, betonte, der Plan sei zwingend notwendig: „Nur wer ein ausgearbeitetes Konzept vorliegen hat, kann dann auch Fördergelder beantragen.“ Es müsse allen klar sein, dass ohne Fördergelder eine „Umsetzung der notwendigen Um- und Neubauten und Beschaffungen kaum möglich“ sein werde. Einig war sich der Olsberger Rat auch darüber, dass, so Jeannette Friedrich, „nicht über den Kopf der Kameradinnen und Kameraden entschieden wird“. Es sei wichtig, die Arbeitsgruppen mit den örtlichen Löschgruppen und auch örtlichen Ratsvertretern zu besetzen.
SPD-Fraktionsvorsitzender Rudolf Przygoda unterstrich, schon aus „Respekt vor den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten“ könne man hinsichtlich der baulichen Maßnahmen keine Beschlüsse fassen, bei denen nicht die zuständigen Löschgruppen einbezogen würden. Claudia Weigand, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, stieß ins selbe Horn: Der Weg führe nur über den „Konsens mit den Löschgruppen vor Ort“.
Bürgermeister Wolfgang Fischer betonte, die Meinung der Feuerwehrleute sei „sehr, sehr wichtig“. Deren Einbindung sei unverzichtbar: „Ohne Mitwirkung des Löschgruppen vor Ort wird das nicht umzusetzen sein.“ Sein Versprechen: „Wir werden nicht über die Köpfe der Löschgruppen hinweg entscheiden.“ Voraussetzung bei allen Maßnahmen sei: „Die Löschgruppen bleiben eigenständig.“ Auch wenn vielleicht zwei Löschgruppen unter einem Dach untergebracht würden, könne es nicht das Ziel sein, Löschgruppen zusammenzulegen. Voraussetzung für eventuelle bauliche Veränderungen sei „ein einheitliches Meinungsbild der betroffenen Einheiten.“
Die eigentliche Arbeit fange nach der Verabschiedung des Brandschutzbedarfsplanes erst an, so Wolfgang Fischer. In zwei Arbeitsgruppen wird man sich nun mit der Verbesserung der baulichen Situation in den Feuerwehrhäusern beschäftigen sowie ein detailliertes Fahrzeugkonzept erarbeiten.

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