Briloner Hanse-Fahrradteam trotzt „Corona“ und radelt zur Hansestadt Hattingen

Brilon. Trotz der Absage der Westfälischen Hansetage in Hattingen hat die Fahrradgruppe, die bereits in den letzten Jahren im Zeichen der Hanse unterwegs war, das geplante Ziel beibehalten und sich auf den Weg in die schöne Hansestadt Hattingen gemacht. Rund 415 Kilometer in drei Tagen führten die Gruppe durch das Bergische Land, das gesamte Ruhrgebiet und zurück ins Sauerland.
Bürgermeister Dr. Christof Bartsch verabschiedete die Briloner Hanseradler Juliane Sprenger-Becker, Stefan Ester, Aurelie Keppler, Heinz Weber, Anne Müller, Martin Ansorge, Ingo Herting und Volker Müller am Briloner Rathaus. Vor der Gruppe lag die erste Etappe von Brilon aus Richtung Meschede durch das Lennetal nach Lüdenscheid und Sprockhövel zum Zielort Hattingen. Zwei kernige Bergwertungen mit vielen Höhenmetern waren zu meistern (Strecke 150 km mit 1700 Höhenmetern).
Per „kurzem Draht“ unter den Bürgermeistern war es auch in Hattingen nicht verborgen geblieben, dass der Besuch aus Brilon anrollte. Bei der Ankunft wurde die Gruppe von Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser und dem Heimatsvereinsvorsitzenden Lars Friedrich herzlich begrüßt. Jeder Fahrer bekam ein Gastgeschenk der Stadt Hattingen. Direkt vor Ort gab es noch eine Flasche „zum Einreiben und zur inneren Anwendung“. Die Gruppe knüpfte Kontakte und lud zum Besuch der Schnade in Brilon im nächsten Jahr ein.
Da es kein Hansetreiben geben konnte, erradelten sich die Hanse-Radler viele tolle Orte der „Route der Industriekultur“. So führten Tour-Guide Volker Müller und seine Frau Anne die Hanseradler am zweiten Tag durch das Ruhrgebiet. Die 130 Kilometer lange Etappe mit immerhin 740 Höhenmetern führte nach Bochum, Essen (Zeche Zollverein), Bottrop (Tetraeder), Oberhausen (Gasometer) sowie nach Duisburg zum Ende des Ruhradweges am „Rheinorange“. Über Mühlheim, Essen und Dahlhausen ging es zurück nach Hattingen.
Der dritte Tag startete Richtung Witten, vorbei am Kemnader See in Richtung Dortmund zum ersten Stopp am Phönixsee. Weiter ging es über Holzwickede, Werl, Soest und Erwitte zum Zielort Brilon, welcher nach sechs Stunden Fahrzeit, 135 Kilometern und 1140 Höhenmetern erreicht wurde.
Einhelliges Fazit der Gruppe: „Top Guides, anstrengend schön, viel gesehen, viel gefahren und wieder eine tolle Truppe.“
Schon jetzt hat man ein weiteres Ziel für das nächste Jahr ins Auge gefasst. Riga, Ausrichterin der Internationalen Hansetage 2021, wird es wohl nicht sein – aber Brilon-Bezug findet man an vielen Orte.

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Radelten im Zeichen der Hanse bis nach Hattingen und durch das Ruhrgebiet: Juliane Sprenger-Becker, Stefan Ester, Aurelie Keppler, Heinz Weber, Anne Müller, Martin Ansorge, Ingo Herting und Volker Müller.

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