Fördermittel fließen: „Investition in unsere Zukunft“

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Die Europäische Union hat für das Hochsauerland Fördermittel aus dem Fonds für die regionale Entwicklung „Investition in unsere Zukunft“ in Millionenhöhe bewilligt. In Brüssel nahmen Vertreter des Hochsauerlandes den Zuwendungsbescheid für den projektbezogen Bau einer neuen Trinkwassertalsperre im Bereich des Olsberger Ruhrbogens entgegen.
Die EU-Vertreter begründeten die Entscheidung zugunsten unserer Region mit den klimabedingten immer häufiger auftretenden und  anhaltenden regionalen Trockenperioden in den Frühjahr- und Sommermonaten. Diese haben in der Vergangenheit bereits zu lang anhaltender Trinkwasserknappheit im Hochsauerland geführt. Die bewilligten Mittel sind zweckgebunden einzusetzen. Entsprechend dem bei der EU eingereichten Antrag mit Kosten- und Finanzierungsplan begründet sich der Zuwendungszweck in einer detaillierten Aufstellung des Vorhabens wie folgt:
Zur Sicherung der langfristigen regionalen Trinkwasserbereitstellung wird der Bau einer neu zu errichtenden Trinkwassertalsperre im Olsberger Ruhrbogen gefördert. Hierzu erfolgt im Taleinschnitt der ehemaligen „Knickhütte“ zwischen dem Bigger Losenberg und dem Antfelder Bergrücken „Am Steinkleff“ die Errichtung einer ca. 80 m hohen Sperrmauer mit eine Gesamtlänge von ca. 500 Metern.
Die maximale Einstauhöhe beträgt 380,00 müNN. Die bei Vollfüllung ca. 775 ha große Wasserfläche hat eine Ausdehnung in östliche Richtung bis vor den Ortsteil Elleringhausen und in südliche Richtung bis hinter den Ortsteil Wulmeringhausen und bis vor den Ortsteil  Assinghausen. Mit einem Gesamtvolumen von rd. 95 Mio. m³ ist das Speichervolumen nur unwesentlich geringer wie das des Möhnesees.
Zur Umsetzung des Vorhabens beinhaltet der Förderbescheid ebenfalls die Mittel zur Umsiedlung von ca. 8.100 Einwohnern und den Gewerbebetrieben auf die Hochfläche zwischen Gevelinghausen und Helmeringhausen. Entsprechende Kapazitäten werden derzeit schon für die erforderliche kommunale Bauleitplanung geschaffen.
Die Bauzeit ist auf rd. 10 Jahre veranschlagt (2025 -2035). Mit  Volleinstau der Talsperre ist bis zum Jahr 2040 zu rechnen.
Die EU-Vertreter weisen darauf hin, dass die durch diese Zuwendung erworbenen bzw. hergestellten Gegenstände für die Dauer von 70 Jahren für den Zuwendungszweck gebunden sind. Die Bindungsfrist beginnt am 01.01.2036.
Vertreter der Region sowie Einheimische stehen geschlossen hinter diesem Großprojekt und erwarten zukünftig eine gesteigerte regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung auf lange Sicht.

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