Zusammenarbeit für Anne-Frank-Förderschule

Zusammenarbeit 

Zwei Kommunen wagen den Schulterschluss in Sachen Bildung:

Die Gemeinde Bestwig und die Stadt Olsberg erneuern ihre Zusammenarbeit für die Anne-Frank-Schule in Ostwig.

Die beiden Bürgermeister Elmar Reuter (Olsberg) und Ralf Péus (Bestwig) haben jetzt eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung der beiden Kommunen unterzeichnet, die die Basis für den Betrieb der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen bildet. Seit dem Jahr 1977 arbeiten Bestwig und Olsberg in Sachen Förderschule zusammen.

Die Umstellung der Kommunalfinanzen auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) sowie Änderungen im Schulrecht haben jetzt die Erneuerung der Rechtsgrundlage nötig gemacht. Gleichzeitig überzeugten sich Vertreter der beiden Kommunen vor Ort in Ostwig, wie wichtig die Arbeit der Förderschule ist. 75 Schülerinnen und Schüler werden in der Anne-Frank-Schule zurzeit mit dem Bildungsschwerpunkt Lernen in sechs Klassen gefördert, erläuterte Schulleiter Wolfgang Müller – etwas mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen kommt aus dem Olsberger Stadtgebiet.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in den zehn jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, so Müller. Dies ermögliche zum Einen, dass die Schülerinnen und Schüler einen festen Bezugsrahmen haben. Und zum Anderen könnten auf diese Weise stärkere von schwächeren Schülern lernen.

Neben den eigentlichen Unterrichtsräumen gibt es einen Computer-, einen Werk- sowie einen Hauswirtschaftsraum. Auch das große Engagement des Lehrerkollegiums zeichnet die Anne-Frank-Schule aus. Persönlicher Einsatz und auch beharrliches „Klinkenputzen“ durch Wolfgang Müller und sein Team haben an der Schule manche Anschaffung möglich gemacht, die sonst im Budget nicht „drin“ gewesen wäre.

„Die Schule ist in einem wirklich guten Zustand“, lobte Olsbergs Bürgermeister Elmar Reuter, der besonders auch das pädagogische Wirken der Lehrerinnen und Lehrer würdigte. Für die Zukunft denkt Wolfgang Müller an eine stärkere Zusammenarbeit mehrerer Förderschulen im heimischen Raum. Dies sei einerseits sinnvoll, um alle einzelnen Standorte zu erhalten, und erweitere andererseits die pädagogischen Möglichkeiten.

„Zu große Einheiten werden dem individuellen Förderbedarf unserer Schüler nicht mehr gerecht“, so Müller. Wichtig sei es, die Angebote vor Ort zu erhalten, „damit unsere Kinder nicht noch weiter reisen müssen.“ Auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Pèus lobt dieses Konzept: „Es sollte in unser aller Interesse sein, diesen Weg zu gehen.“

 

Vor der Förderschule


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