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Lichtmess

 

 

 

 

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Es ist besser ein Licht anzuzünden

als über die Finsternis zu klagen

 

 

Das hat Tradition am 2. Februar: "Lichtmess" heißt dieser Tag im Kalender der Kirche.

Der Name erinnert an eine Lichterprozession, mit der einst die Weihnachtszeit abgeschlossen wurde.

Der Lichtmesstag lenkt unsere Gedanken zurück zum Weihnachtfest aber auch zu dem Fest, das ganz bewusst auf die dunkelsten Tage des Jahres gelegt wurde. Unsere Vorfahren, die die winterliche Kälte als eine Bedrohung erleben, erzählten in der längsten Nacht des Jahres davon, wie das Leben geboren wird. Obdachlos, in einem Stall am Wegrand, auf der Flucht in heilloser Zeit, wird ein Mensch geboren. Ein Kind: kleines Licht in einem großen Dunkel. Und doch - so erzählt die Weihnachtsgeschichte - wird dieses Licht sich stärker erweisen als alle Finsternis.

Was in der Weihnachtsnacht nur erzählt und geglaubt werden kann, am Lichtmesstag lässt es sich bereits am Himmel ablesen: Das Licht nimmt zu, die Tage werden länger. Mag der Winter sich auch noch so kalt und lebensbedrohlich gebärden - der Sommer kommt wieder und mit ihm Licht und Wärme und Leben. Mag eine Zerstörung auch noch so groß sein - das Leben ist größer...


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