Das verlorene, aber wiedergefundene „Hümmecken

kuechenmesserVor vielen Wochen flog ich in den Müll,
weil (fast) keiner mich mehr haben will.
Einige  Menschen fanden mich mies,
weil mein Aussehen war fast fies.
Nun bin ich wieder aufgetaucht,
ob man mich wirklich wieder braucht.
Jetzt wurde ich gründlich restauriert,
ich bin mir nicht sicher, ob sich das noch rentiert.
Meine Klinge noch scharf, der Griff nicht ganz frisch,
ihr könnt mich wieder benutzen, bei Fleisch oder Fisch.
Ich gebe mein bestes, aber ihr müsst mich pflegen,
der Hausfrau kommt dies sicherlich sehr gelegen.
Ich bin nur ein „Hümmeken“, dazu noch sehr klein,
es freut mich aber doch, wieder bei euch zu sein.
So tue ich wieder meine Pflicht,
denn in den Müll, dahin möchte ich nicht.
antoniusdenkmal 1Jetzt, 25 Jahre nach der letzten großen Erneuerung des Antonius Bildstockes am Tannenköpfchen, waren einige Aufarbeitungen erforderlich. Um 1900 hatte Frau Ida Kropff – Federath (sie war die Stifterin des Olsberger Kinderheimes – heute Jugendhilfe) diesen Bildstock erbauen lassen, denn sie war eine große Verehrerin des Hl. Antonius. Zur Erhaltung dieses „Zeichen christlichen Glaubens“ verpflichteten sich die Kropff – Federath’sche Stiftung und die Gemeinde Olsberg.

andenken borbergkuester 1Die Freunde des Borbergs brachten kürzlich eine kleine Gedenktafel mit den Namen der bisher vier ehemaligen Küster an der Kapelle an. So wird eindrucksvoll an die vielen Aktivitäten dieser Männer erinnert. Es waren: Josef Kather 1925 – 1960, Theodor Fuchte 1960 – 1974, Vinzens Stratmann 1974 – 1987 und Heinz Körner (schon ab 1985 mit V.St.) dann von 1987 – 2011.

bigger ansichten 1Letzter Septembersamstag 2013, auf dem Parkplatz der Grundschule in Bigge dem Auto entstiegen, da zeigte sich die untergehende Sonne in voller Pracht. Ein Foto war also fällig. Danach ging der suchende Blick zur Kirchturmuhr, ich wollte den Termin zur Geburtstagsfeier einhalten, doch was sah ich, was war in Bigge geschehen?

72stunden 1Von der 72 Std. Aktion 2013 der KJG Olsberg möchten wir ergänzend berichten. Die Jugendlichen bekamen im Juli die Aufgabe, den Innenraum der Kirche nach ihren Wünschen umzugestalten. Die Entscheidung fiel schnell, es sollte eine „Junge Kirche“ sein, welche aber auch an ein Festival erinnert.