olsberg bis 1900 1Nach einer ungeplanten Auszeit möchte ich mich mit einer Zusammenstellung der mir zur Verfügung stehenden Daten zur Entwicklung unserer Heimatgemeinde Olsberg bis zum Jahr 1900 zurückmelden. Ausgenommen sind die Bereiche: Eisenberg, Olsberger Hütte, Kirche und Kapellen und der Borberg. Diese Bereiche müssen einmal separat bearbeitet werden. Die Olsberger Historiker, wie Dr. Heinrich Körling, Pfarrer Fresen, Rektor Josef Roggenkamp, Erich Völlmecke und weitere, geben uns viele Antworten auf unsere Fragen, jedoch sind auch noch einige unbeantwortet.



lubiges 1Eine alte Hofstätte im Wandel der Zeit

In der Serie über die 35 ältesten Stätten haben wir unter der Nr. 11 von Bürgers, auch Lubiges, Stätte berichtet. Nachforschungen haben ergeben, dass wir heute „Genaueres und Neues“ berichten können. Beginnen wir mit der Ersteigerung der Halbspannstätte „Lubiges“ durch „Bürgers“ aus Eversberg.
tvolsberg 4Nach Beendigung des Krieges konnte jedoch bereits im Jahre 1945 nach Instandsetzung der Schützenhalle, wobei für den Sportverein große Kosten entstanden, mit dem Übungsbetrieb begonnen werden. Am 26-27.7.1948 wurde das 40 jährige Vereinsjubiläum in Verbindung mit dem Bezirksturnfest gefeiert.


tvolsberg 1Auf Veranlassung des Malers Richard Kahle fand am 10. Mai 1908 die erste Zusammenkunft zwecks Gründung eines Turnvereins zu Olsberg statt. Es erklärten sofort 24 Mann ihren Beitritt und es wurde der 14. Mai 1908 als Tag der ersten Hauptversammlung bestimmt. Unter Vorsitz von Franz Kruse nahm der Verein seine Arbeit auf. Wegen Mangel an Turngeräten wurde der Turnbetrieb zunächst mit dem Turnverein Bigge zusammen durchgeführt.

Das verlorene, aber wiedergefundene „Hümmecken

kuechenmesserVor vielen Wochen flog ich in den Müll,
weil (fast) keiner mich mehr haben will.
Einige  Menschen fanden mich mies,
weil mein Aussehen war fast fies.
Nun bin ich wieder aufgetaucht,
ob man mich wirklich wieder braucht.
Jetzt wurde ich gründlich restauriert,
ich bin mir nicht sicher, ob sich das noch rentiert.
Meine Klinge noch scharf, der Griff nicht ganz frisch,
ihr könnt mich wieder benutzen, bei Fleisch oder Fisch.
Ich gebe mein bestes, aber ihr müsst mich pflegen,
der Hausfrau kommt dies sicherlich sehr gelegen.
Ich bin nur ein „Hümmeken“, dazu noch sehr klein,
es freut mich aber doch, wieder bei euch zu sein.
So tue ich wieder meine Pflicht,
denn in den Müll, dahin möchte ich nicht.