Was gibt es noch zu berichten?

Die alte Gierskopp
gierskopp wandel 8Die alten Höfe, der over und der neder Hoff hatten eine Mark, d.h. gemeinsame Felder und Wälder mit der dazugehörenden Gerechtigkeit. Diese Gierskopper Mark war auch Bestandteil der Olsberger Mark. Nach dem 30jährigen Krieg sind die kleinen Ortschaften untergegangen, nur der Ortsteil Gierskopp blieb bei dem Urdorf Olsberg. Zu allen Zeiten gehörte die Gierskopp zu Olsberg, vor der Neugliederung der Gemeinden am 01.01.1975 zur Stadt Bigge-Olsberg. Laut der Hauptsatzung der Stadt Olsberg vom 19.02.2015 ist die Gierskopp nach wie vor kein eigener Ortsteil und hat somit auch keinen eigenen Ortsvorsteher.

gierskopp wandel 1Biu se vüär 100 Johren wören: Luie van der Gierskopp
(Wie sie vor 100 Jahren waren: Leute von der Gierskopp).

Diesen plattdeutschen Bericht schrieb der ehemalige Borbergsküster Josef Kather. Mit seinem Freund, Alois Salinger, ging er oft zum Borberg, um gemeinsam an den Kreuzwegstationen zu beten. Salinger verfasste hierfür einen plattdeutschen Kreuzweg.
Met Guat im Tropp Tem Buarbiärg ropp! De heulige Kruizweg mol op Platt

gierskopp 1Schon seit Jahrhunderten wird der Olsberger Ortsteil „Gierskopp" in den verschiedensten Schriftstücken und Urkunden genannt. Eine Dokumentation zu der Namensgebung ist mir nicht bekannt. Der Ursprung ist sicherlich der Bach – Name, denn Giers kann abgeleitet werden in Gischt = Wasser mit Luft (scherzhaft = Brausewasser).

olsberg ort berg 1Viele Historiker haben sich schon mit dem Namen der Ortschaft und des Berges „Olsberg" beschäftigt. Sie mussten gestehen, dass es keine Dokumente darüber gibt. Aus den mir vorliegenden Unterlagen habe ich als „Hobby –Historiker einmal die Aussagen zum Ort gebündelt und zusammengefasst. Es bleibt die Suche nach möglichst alten Schriften und Urkunden. Die älteste Urkunde ist von 1281, das Güterverzeichnis des Grafen Ludwigs von Arnsberg.

sauerlaender 1Der Sauerländer, wer und wie ist er?
Schauen wir in den Spiegel unserer Stammesart, sehen wir mit Stolz die echten Nachkömmlinge der recken – und wehrhaften Sugambrer und Sachsen. Es ist die alte Tapferkeit unserer Vorfahren, der Sugambrer oder Sugern, nach denen wahrscheinlich unsere Heimat ihren Namen (Sauerland, Surland) bekam. Schon im 3. Jahrhundert n.Chr. fassten die Sachsen im heutigen Sauerland Fuß.