Nr. 25 Schneiders (Kahle – Ziskeses)

Aufgrund der Aufzeichnungen von Dr. Körling und Henricus Kropff vermutete Erich Völlmecke (Heimatforscher) diese Stätte unmittelbar oberhalb der Kapelle liegend. Auf jeden Fall betrieb ein Schneyder dort eine „Stahlstätte“.

1624 verkaufte ein Kropff das Haus mit zugehörigem Grund und Boden dem Schneider Lodewich Wermecus.

Die Tochter Josefine des Bergmanns Heinrich Wienand verh. mit Gertrud Körner heiratete Franz Ditz. Dieser brachte viel Geld mit und baute das Haus Schneider-Wienand um die Hälfte an. 1870 heiratete er zum zweiten mal, mit Anna Imöhl (Scheferkors) 04.05.1845 – 14.02.1926.

Franz zog als Obersteiger zur Grube Aurora im Elpetal und kam 1889 nach Olsberg zurück. Sein ältester Sohn Karl geb. 27.04.1874 war gelernter Bäcker. Er bekam eine Hauterkrankung und wurde Fuhrmann bei der Olsberger Hütte. Ditzes bauten ein Haus an der Bahnhofstrasse und vermieteten es an Benjamin Stern. Dieser zog wieder aus, da er das frühere Textilhaus Menke kaufte. Da „der Ditz“ das Haus nicht unterhalten konnte,(vermutlich verspielt, denn man nannte ihn: Spielmanns Karl) verkaufte er es für 26,000 Mark an den Former Kahle Ziskeses.

In der Bäckerei dieses Hauses war der letzte Bäcker Lorenz Blügel aus Neuastenberg, er heiratete in Künnen Stätte und eröffnete dort eine Bäckerei. Einen Teil der zugehörenden Ländereien der Schneiderschen Stätte wurde verkauft an: Glenzer, Bofinger, Imöhl und Temme. So ist aus dieser Hofstätte eine Wohn- und Geschäftsstätte geworden.

 

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