Nr. 1 Krüpers (Padbergs, Cruse)

1._krpers_3.jpgDie Stätten „Kruipers“ (und Busches und Kaspers) stehen in allen Verzeichnissen an erster Stelle. Ob es sich um die älteste oder vornehmste Stätte handelt ist unklar, da sie nur Halbspann ist. Ursprünglich lag das Gut im äußersten Rode = Rott, in Bodinghausen, wurde aber durch, Brand, Raub und Mord in der endmittelalterlichen Zeit „Wüst“. Wegen der vielen Überfälle siedelten sie in die Mitte des Dorfes Olsberg. Durch Teilung und Verkauf von Grundstücken war die Stätte kleiner geworden. Um 1775 vererbte die Mutter von Johann Krüper, eine geborene Kropff, die Stätte an Ignatz Kropff, (23.07.1756 – 17.06.1805), von da an hieß die Stätte „Krüper-Kropff“. Dazu gehörte auch: Posthalterei, Pferdewechselstation, Remise, Scheune, Salzhaus und das Grundstück für die Mühle. 1._krpers_1.jpg

Ein Ludwig Padberg verschenkte seinen Hof in Küstelberg an seine Schwester, um lieber am 20.11.1830 Frederike Kropff zu heiraten. Sie wurde Fritzchen, oder auch der Fuchs genannt, und war Erbin der Stätte. So wurde aus Krüper- Kropff „Padbergs“.

Die Scheune wurde am 8.Mai 1889 vom Blitz getroffen und brannte ab. Das Salzhaus wurde bis auf die Grundmauern abgebrochen, darauf baute dann Dr. Struck ein Wohnhaus mit Arztpraxis, heute im Besitz von Willi Timpen. Grund und Boden ging in fremde Hände, somit ging der landwirtschaftliche Charakter verloren.

In den letzten Jahrzehnten sprach man nur noch vom Gasthof oder Hotel zur Post. Pächter oder Inhaber waren; Ludwig Padberg, Hubert Gerke, Heinrich Senge, Fritz Humpert und Karl Cruse. Die Familie Cruse war seit 1936 Pächter und ab 1962 Besitzer. Durch ein Feuer in 1976 ist eines der schönsten Häuser Olsbergs vernichtet worden.

Das "Hotel zur Post" wurde in einem anderen Stil wieder aufgebaut, Inhaber ist die Familie Bernecker.

 

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