Gedanken

In Zeiten der Globalisierung brauchen und suchen junge Menschen Haltepunkte.
Tradition und Brauchtum können solche festen Größen sein, die ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermitteln.
   

Dr. Körling nennt in 1640 als ersten Inhaber „Henrich thonen“.

Weiter heißt es: „ Folgender Zeitt hatt Diß hauß lange Zeit wüste gestanden, bey Dem Kreigsruin“ Auf den 30jährigen Krieg mag ein auffälliger Wechsel der Inhaber der Stätte zurückzuführen sein.

So ist 1651,56,57,58,59 und 1662 „brune becker“ „wieder im hause“. Nach ihm wird wohl die Stätte den Namen „Brunen“ erhalten haben. Im Inventar des Großen Zehnten taucht der Name „Braune Reuten“ auf, auch Runtten ist zu lesen.

Ab 1663 ist Caspar Becker, ein Sohn von Bruno, Inhaber der Stätte. 1695 ist „sohn mertin becker“ Inhaber.

Auf einem der zersplitterten Güter, „Renneblasers“ soll im Jahre 1608 ein „Braune Reuters“ gelebt haben. Länder dieses Gutes lagen:

Eines am Abhang des Olsberges, auf dem Weg nach Elleringhausen, eines unterm Loh und eines in der Wermecke. Ob hier eine Identität mit Brunen, oder eventuell mit Reuters = Rüthers, vorliegt, kann nicht beantwortet werden.

 

Das Haus auf dem Bild wurde 1759 von Johann Georgius Sonntag und Maria Gertrudis Körner gebaut, laut der Inschrift.

Später wurde das Haus geteilt, links hinter der Deelentür wohnten Brunen, rechts Oberdicks. In Verbindung mit den Neubauten der Häuser Kahle und Dr. Mix musste auch dieses Haus abgerissen werden. Heinrich Kahle und Dr. Mix kauften für ihr Vorhaben im Jahre 1925 dieses und Untensschröers Haus.

 

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