Auch diese Stätte ist aus Krüpers entstanden. Im Jahre 1661 wird Caspar Crüper geb. 1665, gest. 1701 als Eigentümer genannt, im Jahre 1695 Kaspar Kropff. Die ursprüngliche Lage vermutet man hinter dem damaligen Zehntspeicher.

Hinter der Kapelle lag die „Stahlstätte“, welche auch von Krüpers und Busches Mitbenutzt wurde. Hier auf dem Kirchhügel entwickelte sich die „Kaspersstätte“ die im Verzeichnis des Großen Zehntenaber nicht auftaucht.

Vor der Trennung von Krüpers muss diese Stätte eine beerbte Kötterstätte gewesen sein, warum sie eine unbeerbte Kötterstätte geworden ist, ist unklar.

Die Namensentstehung dürfte jedoch klar sein.

 

Für den geplanten Kirchenneubau benötigte man zusätzlich das „ Kaspersche – Grundstück“. Im Jahre 1899 kaufte Frau Ida Kropff – Ferderath die Hofstätte Für 9.000 Mark von Heinrich Rüther und schenkte sie der Kirche.

Eine Anmerkung zum Schmunzeln: Bei den Planungen zum Kirchenneubau wurde u. a. angeführt, dass nicht alle Menschen im Gotteshaus Platz finden.

Die Bürger hatten inzwischen eine originelle Lösung gefunden. Es wurde der Sägebock auf Kaspers Hof in kirchlicher Nachbarschaft mitbenutzt. Er wurde berühmt als „Sommersitz“.

 

Kaspers siedelten um, in ihren Neubau in der Bahnhofstraße.

 

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