Gedanken

Das Glück der Menschen liegt nicht in Geld und Gut,
sondern es liegt in einem Herzen, das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.
(Adolph Kolping)
   

Viele Olsberger meinen, dass die Hofstätte oder die Inhaber als sehr alt und sehr Vornehm anzusehen sind. In den Vordergrund rückte die Stätte aber erst durch den späteren Besitzer „henrich Krop“, der durch sein bedeutsamstes Werk „deß Dorffs Oilsbern Dorff oder Baurbuch“ berühmt wurde.

Ein Nachkomme war Caspar Kropff (16.12.1835 – 14.02.1888) er war Alleinerbe der Olsberger-Hütte. Er heiratete am 22.09.1863 Ida Brüning, welche am 10.06.1839 in Brakel geboren war. In zweiter Ehe war Ida mit Dr. Franz Hans Carl Federrath verheiratet. Ida Kropff-Federath, Alleinerbin der Olsberger-Hütte und der Vollspannstätte Krops brachte durch die Ehe mit Dr. Federath gute Kontakte zu Berliner Regierungskreisen mit nach Olsberg.

Außerdem war sie Besitzerin der Altenbekener Eisenhüttenwerke. In der Hüttenvilla hatten sie ihre Zweitwohnung.

Das einzige Kind (Sohn) geb.14.08.1871 wurde „Notgetauft“ am 17.08.1871 in Bigge beerdigt.

Ida Federath verw. Kropff geb. Brüning brachte den ganzen Besitz der Kroppes in die „Kropff-Federathsche Stiftung ein. Im Testament vom 05.04.1912 waren die Stiftungszwecke festgelegt und unter die Obhut des Bischofs von Paderborn gestellt. Nach dem Tode von Ida, am 01.09.1918, wurde die Stiftung durch die Preußische Staatsregierung am 20.02.1920 genehmigt.

Der Bischof hat in „kaufmänischem Unverständnis“ für Unruhe gesorgt, so dass drei Nachfahren von Ida K.F. den Antrag stellten, die Olsberger-Hütte aus der Stiftung heraus zu kaufen. Dem Antrag wurde stattgegeben, und so verkaufte der Bischof die Olsberger-Hütte an die drei Verwandtenstämme: Brüning, Unkraut-Hövener und Everken. Der Direktor von sechs Kruppschen Gießereien, Herr Hermann Everken wurde mit der Leitung der Olsberger-Hütte betraut.

 

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1921 Die Gemeinde legt gegen die Errichtung eines Waisenhauses Protest ein.

1922 Der Einspruch wird abgelehnt, die Villa wird abgerissen und der Bau des Waisenhauses beginnt.

1923 Nochmaliger Protest, mit Unterschriftensammlung gegen die Errichtung. Zunächst wird der Betrieb nur notdürftig aufgenommen, aber am 18.08.1929 wird das Waisenhaus (jetziges Verwaltungsgebäude) durch den Erzbischof Caspar Klein eingeweiht.

In den Kriegsjahren 1939 – 1945 diente das Haus als Lazarett.

Im Jahre 1971 verließen die Vinzentinerinnen das Waisenhaus, so dass weltliche Fachleute die Leitung, Verwaltung und Erziehung übernahmen.

1975 wurden die Neubauten in den Parkanlagen gebaut und belegt.

Ab den Jahren 1992/93 gab es dann die ersten „Außenwohngruppen“, ab 1996 auch in: Brilon, Erwitte – Horn und Winterberg.

 

Die Stiftung nannte sich. Waisenhaus, Kinderheim, Jugendhilfe und ab 2007 kam dazu „Betreutes Wohnen“

 

Nähere Auskunft gibt es sicher bei der Verwaltung der:

Jugendhilfe Olsberg

Rutsche 6

59939 Olsberg

 

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