kneipp figuren 1Die Tagespresse berichtet über die Fertigung / Bemalung der von der „Fachwelt Olsberg“ erworbenen 36 Stück Kneipp – Figuren . Zu dem Thema Kneipp ist in den letzten Wochen einiges berichtet worden. Bei den Organisatoren dieses Projektes „Kneipp – Figuren“ waren die Standorte der Figuren festgelegt worden. Aufmerksame Bürger haben ihre Meinung geäußert: Da habe man aus dem Pfarrer und Naturheilkundler Sebastian Kneipp einen „Kaspar“ gemacht. Dieser Meinung kann man sich anschließen.

kneipp1Diese Frage ist schnell beantwortet: Die einzigartige Naturheilkunde, Wirkung der Heilkraft des Wassers und der Pflanzen und die Nahrung und Bewegung des Menschen Doch von Vorn; Pfarrer Kneipp wurde am 17.05.1821 geboren, am 06.08.1852 wurde er zum Priester geweiht und bezog das Pfarrhaus in Wörishofen. Auch als Pfarrer forschte immer wieder.

fachwerk 1Ob es einen Typischen Sauerländer Baustil gibt, kann nicht behauptet werden. Die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung liebt den Anblick des Fachwerkes und ist froh, dass es noch einige Fachwerkhäuser gibt. Das Paradestück ist sicherlich die Hausfront des ehemaligen Gästehauses der Frau Ida Kropff Federath. Sie war Alleinbesitzerin der Olsberger Hütte. Heute ist dort eine Jugendeinrichtung. Vermutlich gibt es noch viele Fachwerkhäuser welche aus irgendeinem Grund mit anderen Materialien abgedeckt wurden. Anfang des vorigen Jahrhunderts wurden sogar bei manchen Häusern die Innenwände im Fachwerkstil errichtet.

werbung 1Auf seine Weise hat der damalige Gewerbeverein in den Nachkriegsjahren die Werbung aktiv mitgestaltet. Man hatte erkannt, dass die oberflächlichen Querelen zwischen Biggern und Olsbergern besser durch ein gutes Miteinander ersetzt werden sollte. Der Gewerbeverein hat in den Jahren u. a. eine gemeinsame Drucksache „ Weihnachtspost Nr. 2“ an alle Haushaltungen gebracht. Hier wurde gezielt geworben, mit der Aussage: „DAS EINKAUFSZENTRUM IM Ruhrtal BIGGE OLSBERG“.

olsberger wissen 1Es ist richtig, den Alteingesessenen von Olsberg den geschichtlichen Werdegang ihrer Heimat immer wieder vor Augen zu führen. Es ist ebenso wünschenswert, die vielen Bürger, die hier ihre zweite Heimat gefunden haben, durch die Kenntnis der geschichtlichen Vorgänge Olsbergs, innerlich näher an diese neue Heimat heranzubringen. Dieses sagte der Rektor und Heimatforscher Josef Roggenkamp bei einem Vortrag bei Kolping am 25.01.1971, und dieser Meinung schließe ich mich an.