Startschuss für „Sterne des Sports 2017“ ist gefallen

Hochsauerland. Der Startschuss für den Wettbewerb „Sterne des Sports 2017“ ist gefallen. Von nun an können sich Sportvereine aus dem Hochsauerlandkreis wieder präsentieren und für den „Oscar des Breitensports“ mit attraktiven Siegprämien bewerben.
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der sieben Volksbanken Raiffeisenbanken im HSK sowie des KreisSportBund HSK steht die Würdigung und Auszeichnung der Sauerländer Vereine für ihr starkes soziales Engagement. Schirmherr des Wettbewerbs ist Landrat Dr. Karl Schneider.
Die „Sterne des Sports“ haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb entwickelt und stehen seitdem für die würdigende Anerkennung der unermüdlichen Ehrenamtsarbeit in den Sportvereinen sowie deren hohe soziale Bedeutung: „Sie leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Viel zu selten bekommen sie dafür die Anerkennung, die sie verdienen. Das wollen wir ändern und belohnen: Ab heute suchen wir die „Sterne des Sports 2017“ im HSK, erklärte Jürgen Dörner von der Volksbank Sauerland eG anlässlich der Vorstellung des Wettbewerbes, „ich freue mich nun auf möglichst viele Bewerbungen.“
Bewerbung in zehn Kategorien
Für die „Sterne des Sports“ können sich Sportvereine in zehn verschiedenen Kategorien bewerben. Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, vielmehr stehen die Themen Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung, Familie, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung, Integration und Inklusion, Kinder und Jugend, Klima-, Natur- und Umweltschutz, Senioren sowie das Vereinsmanagement im Mittelpunkt. Das auszuzeichnende Engagement kann sich sowohl aus dem regulären Vereinsprogramm ergeben, als auch aus einem langfristigen beziehungsweise auf Dauer angelegten besonderen Projekt: „Gerne können sich Vereine auch mit demselben Projekt noch einmal bewerben. Denn auch die Nachhaltigkeit ist gefragt, sowie der entwickelte Fortschritt“, so Dörner.
Landrat Dr. Karl Schneider ist Schirmherr
Auch Schirmherr Dr. Karl Schneider betonte den hohen Stellenwert des Wettbewerbs und sieht darin eine große Chance für die Vereine, sich – völlig selbstbewusst – zu beteiligen und zu präsentieren: „Der Wettbewerb bietet den optimalen Rahmen und eine hervorragende Möglichkeit, sein soziales Engagement in der Öffentlichkeit deutlich zu machen, ein starkes Signal zu senden sowie einen Motivationsschub zu geben.“
„Sterne des Sports“ geht über drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze. Alle Gewinner aus unserer Region qualifizieren sich für das Finale auf Landesebene, wo die Sportvereine um den „Großen Stern des Sports“ in Silber und das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold konkurrieren. Besondere Erfolge konnten in der Vergangenheit bereits der Sportverein TV Ostwig in 2004 mit dem „Silbernen Stern“ auf Landesebene, für ihre außerordentliche Jugendarbeit, sowie der Schwimmverein Neptun Neheim-Hüsten in 2015 aufgrund ihres speziellen Angebots für Demenzkranke für sich verbuchen. „Es wäre doch prima, wenn einer unser Sauerländer Vereine in diesem Jahr noch eins drauf setzen würde und demnächst zum großen Finale nach Berlin reisen darf“, äußerte Dörner einen großen Wunsch. Denn: Bei einer großen Abschlussgala werden die Finalisten im Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten ausgezeichnet – in einer beeindruckenden Atmosphäre, die am besten mit der bei der Wahl der „Sportler des Jahres“ im Leistungssport verglichen werden kann.
Bereits zum siebten Mal bieten die Volksbanken und Spar- und Darlehnskassen im HSK diesen Wettbewerb für ihre Sportvereine an. Unterstützt werden sie dabei vom KreisSportBund HSK. „Beim letzten Mal haben sich 53 Vereine beworben, eine super Resonanz, mit tollen und qualitativ sehr hochwertigen Beiträgen“, blickte Günter Martin, Vorsitzender des Kreissportbundes, zurück. „Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder viele Bewerbungen erhalten. Denn auch die Geldpreise können sich durchaus sehen lassen. Fördergelder sind schließlich immer sehr willkommen.“
„Stern in Bronze“ und Geldprämien
Eine Jury mit jeweils einem Vertreter von der Volksbank und des KreisSportBundes sowie einer unabhängigen Person entscheidet über die Preisträger: Die drei Vereine mit der höchsten Punktzahl erhalten einen „Stern in Bronze“, verbunden mit einer Geldprämie in Höhe von 2.000 Euro für den Erstplatzierten, über 1.500 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz. Außerdem erhalten alle teilnehmenden Vereine bei Erreichen einer Mindestpunktzahl eine Teilnahmeprämie in Höhe von 250 Euro. Dem Sieger auf Bundesebene winkt neben dem „Goldenen Stern“ gar ein Preisgeld von 10.000 Euro.
„Die Vereinsarbeit zu unterstützen ist uns immer ein besonderes Anliegen“, betonte Dörner, „mit dieser Zuwendung möchten wir einerseits einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme geben und andererseits die tägliche ehrenamtliche Arbeit der Aktiven belohnen“. Alle Preisgelder auf Kreisebene werden von den Volksbanken im HSK zur Verfügung gestellt. Erstmals ist eine Bewerbung für das alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ausschließlich mittels eines Online-Formulars möglich: „Wir sehen darin einen großen Vorteil für die Vereine sowie auch für die Bewerter. Denn so sind die Bewerbungen einheitlicher und klarer strukturiert und somit für beide Seiten einfacher zu handhaben.“
Bewerbung
Am Wettbewerb können all die Vereine teilnehmen, die ihre Sportstätten im Hochsauerland haben. So erhalten in diesen Tagen rund 400 Sportvereine die Ausschreibungsunterlagen.
Informationen und Einzelheiten können Interessierte auch bei ihrer Bank vor Ort erfragen oder unter www.sterne-des-sports nachlesen. Bewerbungen sind in diesem Jahr erstmalig ausschließlich online auf der Internetseitewww.vb-sauerland.de/sterne-des-sports möglich. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2017
 
SterneSport2
Auf viele Teilnehmer im Wettbewerb „Sterne des Sports 2017“ freuen sich Landrat und Schirmherr Dr. Karl Schneider, Volksbank-Vorstand Jürgen Dörner und KSB-Vorsitzender Günter Martin.
Foto: Andre Geißler
Weitere Berichte unter "Aktuelles".

Gedanken

Sieh, wo ein Licht ist
bist du nicht allein.
Freude durchbricht
die Einsamkeit.
(Jo M. Wasser)

olsberg-mittendrin e.V.
von Olsberg - für Olsberg
Copyright © olsberg-mittendrin.de

Webteam Impressum Kontakt RSS Feed Facebook Instagram