Imame besuchen Landrat: Zusammenarbeit im Integrationsprozess

Der Hochsauerlandkreis und die Imame werden im Integrationsprozess weiter eng zusammenarbeiten. Dies wurde in einem Gespräch der Imame mit Landrat Dr. Karl Schneider im Kreishaus Meschede vereinbart. Die Imame wurden begleitet von Dr. Ahmet Arslan, Lehrer für Islamkunde an den Hauptschulen in Meschede und Bestwig. Diskutiert wurden Themen wie Sprachförderung, Sport und ein ehrenamtliches Engagement von Migranten z.B. in der Feuerwehr. Dabei kamen sowohl positive Beispiele der bisher geleisteten Integrationsarbeit wie auch Problemfelder zur Sprache.
Einig war sich die Gesprächsrunde, dass die Sprache das „A und O“ für eine gelungene Integration ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Bildung der Kinder, an der die Eltern aktiv mitwirken sollten. Die Integration müsse im Alltag gelebt werden. Als Ansprechpartner für die Imame steht das Integrationsbüro des Hochsauerlandkreises zur Verfügung. Der Kontakt zwischen dem Landrat und den Imamen wird bei weiteren Treffen intensiviert. Ein Gedankenaustausch auch mit anderen Gruppierungen findet schon am Samstag, 25. April, im Rahmen der nächsten Integrationskonferenz statt.
Einen hohen Stellenwert hat für die Imame, die Vorbeter in einer Moschee sind, der interreligiöse Dialog und die interkulturelle Zusammenarbeit. So stehen die Moscheen für alle interessierten Bürger offen und die Gemeinden freuen sich über Gäste beispielsweise beim Fastenbrechen. Vertreter der türkischen Gemeinden nehmen regelmäßig an Stadtfesten und gemeinsamen Veranstaltungen mit den christlichen Kirchen teil. Im Hochsauerlandkreis leben rund 4.000 Einwohner mit einem türkischen Pass.

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