Starker Auftritt von Südwestfalen in München

Es ist ein richtig starker Auftritt von Südwestfalen auf der EXPO-REAL. 19 Partner sind vom 6. bis 8. Oktober in Halle B3, Stand 241, in München vertreten. Das sind vier Kreise, elf Städte und Gemeinden, drei Industrie- und Handelskammern sowie ein Zweckverband. Konkret sind das: Arnsberg, Brilon, Burbach, Hochsauerlandkreis, Iserlohn, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Soest, Lippstadt, Lüdenscheid, Märkischer Kreis, Meschede, Neunkirchen, Soest, Winterberg, Zweckverband Region Wittgenstein, IHK Hellweg-Hochsauerland, SIHK zu Hagen und IHK Siegen sowie die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung Märkischer Kreis. Gemeinsam präsentieren sie Südwestfalen als attraktiven Investitionsstandort mit ausgewählten Immobilienprojekten und herausragenden Kompetenzen.

 

Die Wirtschaftsförderer, Bürgermeister, Landrätin und Landräte sowie die Kammer-Vertreter bekamen schon am Eröffnungstag hohen Besuch. Neben dem Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller schauten auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg und NRW-Bau- und Verkehrsminister Oliver Wittke bei den Südwestfalen vorbei. "Ich habe einen Faible für Südwestfalen. Ich mag die Menschen, die Landschaft und die hohe Lebensqualität. Das sind die Gründe, warum ich mit der Familie dort oft Urlaub mache", so Minister Wittke. Er habe sich im Sauerland, im Siegerland und in der Soester Börde immer wohl gefühlt.

 

Die Initiative, sich gemeinsam als Region Südwestfalen bei der wichtigen Messe für Gewerbeimmobilien in München zu präsentieren, hält Wittke für ausgezeichnet. "Wer sich im Bund und in Europa Gehör verschaffen will, der muss gemeinsam auftreten." Der NRW-Minister lobte die gute Bildungs-Infrastruktur in Südwestfalen mit der Fachhochschule und der Universität Siegen. "Darauf kann man aufbauen." Er riet dazu, den Tourismus und die Wirtschaft noch enger zu verzahnen. Dies gelte ebenso dafür, Wirtschaft und Politik noch mehr zusammen zu bringen. "Es gibt in Südwestfalen viele kluge Ansätze dazu, die Sie gewählt haben", zeigte sich Oliver Wittke vom südwestfälischen Weg überzeugt.

 

Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein und zurzeit Sprecher der südwestfälischen Landräte, rief in München dazu auf, "die optimistische Stimmung zu nutzen." Er lobte den Hochsauerlandkreis, der mit seinem vorangegangenen Engagement im Verbund mit Ostwestfalen-Lippe Wegbereiter für einen gemeinsamen südwestfälischen Auftritt auf der EXPO-REAL gewesen sei. Erstmalig präsentiert sich die Region mit einem hellen, freundlichen und einladenden Messestand in der bayerischen Landeshauptstadt. "Diese Beteiligung gibt uns Aufschwung", gab Eva Irrgang, Landrätin aus dem Kreis Soest, ihren guten Eindruck vom 82 Quadratmeter großen Stand wieder. "Soest fühlt sich zu Hause in Südwestfalen. Auch die starke Wirtschaftsregion Hellweg wird davon profitieren."

 

Landrat Aloys Steppuhn aus dem Märkischen Kreis bedauerte, dass der Kreis Olpe nicht vertreten ist. "Olpe hat Wesentliches für Südwestfalen geleistet." München sei der erste Aufschlag, den Südwestfalen bundesweit mache. Er erinnerte an die Beteiligung der Wirtschaftsförderung am Ruhrgebiets-Stand. "Wir waren da doch völlig verloren und sind in der Wahrnehmung der Besucher völlig untergegangen", so Steppuhn. Landrat Dr. Karl Schneider aus dem Hochsauerlandkreis konnte ihm nur beipflichten. "Wir waren ein weißer Fleck auf der Karte Nordrhein-Westfalens. Das ändert sich jetzt. Die Region Südwestfalen muss leben." Mit dem Messestand in München könne man sich sehr gut sehen lassen. "Wirtschaftlich kann Südwestfalen erst Recht mit seinen Pfunden wuchern."

 

Jetzt beginne der Kampf um die Köpfe und der Kampf um Investitionen, darin waren sich alle Landräte, Kammern-Vertreter, Wirtschaftsförderer und Bürgermeister einig. Südwestfalen als wirtschaftsstarker Standort mit hoher Bildungsdichte habe in diesem Wettbewerb viel zu bieten. Es sei eine starke Wirtschaftsregion mit niedriger Arbeitslosigkeit, eine starke Naturregion zudem. Dass zusätzliche Fachhochschul-Standorte, worum sich Lüdenscheid, Soest und Lippstadt mit Hamm beworben haben, wichtig sind, betonte Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen. "Unsere starken Unternehmen brauchen junge Ingenieure", so Rapp-Frick. Er forderte die anwesenden Politiker auf, "mehr in die Köpfe der jungen Menschen zu investieren."

 

"Nichts ist zäher, als mit alten Vorurteilen aufzuräumen", erklärte Landrat Paul Breuer. Südwestfalen wolle nichts verkaufen, was wir nicht seien. Die Verbesserung des Images der Region hat sich auch Dirk Glaser, neuer Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur, mit seinen Mitarbeitern auf seine Fahnen geschrieben. "Es ist richtig, Südwestfalen ist die waldreichste Region Deutschlands. Aber es ist auch eine Industrieregion, die mehr industrielle Arbeitsplätze hat als das Ruhrgebiet", so Glaser. Südwestfalen sei eine faszinierende Region mit mehr als 1,5 Millionen Menschen. "Deren Zukunft gilt es durch Bildung und Arbeit langfristig zu sichern." Dirk Glaser dankte ausdrücklich den Landräten, die die Initiative für die Region Südwestfalen ergriffen haben.

 

Landrat Paul Breuer formulierte das Ziel so: "Wenn die Dortmunder künftig sagen, wir liegen nördlich von Südwestfalen, dann haben wir viel erreicht. Bis dahin ist es aber noch ein langer gemeinsamer Weg." Mit der Beteiligung an der EXPO-REAL in München ist ein weiterer wichtiger Schritt getan.


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