Landrat zu Besuch beim Vizepräsidenten des TischlerhandwerksHandwerkerbörse

GmbH und Pütz Innenausbau GmbH stellen sich für die Zukunft

„Ich bin und bleibe Tischler mit Leib und Seele“, verriet der Geschäftsführer der Handwerkerbörse GmbH, Heinz Pütz, Landrat Dr. Karl Schneider beim Betriebsbesuch im Wiemecker Feld. Die Firma besteht seit 13 Jahren und ist in Velmede ansässig. Der Name entstand 1994 aus einer Veranstaltung mit dem Namen „Handwerkerbörse“. Pütz ist auch Vizepräsident des Tischlerhandwerks in NRW.



In Generalvertretung liefert, gestaltet und verarbeitet die Handwerkerbörse Sandmarmor, Möbellinoleum sowie Türen und Beschlagtechnik für Schiebetüren – Produkte, mit denen Tischler arbeiten. Der Sandmarmor in Rohbahnen oder Platten dient der Direktveredelung. Mit dem natürlichen Material Linoleum werden Möbeloberflächen beschichtet. Hier arbeitet die Handwerkerbörse mit der Firma Forbo zusammen. „70.000 bis 80.000 Quadratmeter Linoleum jährlich verkauft die Handwerkerbörse an Tischler und das Holz verarbeitende Gewerbe. Damit lassen sich beispielsweise Schrankwände und Tische gestalten“, beschreibt Pütz die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Das dritte Produkt ist „topject“, ein Beschlagsystem für Gleittüren und begehbare Kleiderschränke. Es ermöglicht Schiebetürelemente raumhoch und von Wand zu Wand zu installieren.

Ein weiteres Standbein von Heinz Pütz ist die Pütz Innenausbau GmbH, die am gleichen Standort seit mehr als 30 Jahren produziert. Ein Schwerpunkt dieses Unternehmens liegt im Messebau. Zu den großen Kunden zählt die Egger-Gruppe, für die die 16 Mitarbeiter in den vergangenen Jahren die Messestände gebaut haben. „Diese Stände sind mit fast 600 Quadratmetern nicht nur groß, sondern hier ist jedes Bauteil ein Exponat“, schwärmt Pütz von den vielseitigen Herausforderungen in diesem Segment. Wie hoch die Arbeit der Messebauer aus Bestwig geschätzt wird, zeigen die gewonnenen Preise oder auch das Messedesign-Jahrbuch mit den besten Messeständen des Jahres 2007/2008. Landrat Dr. Schneider war beeindruckt von der Innovation des kleinen Betriebes: „Hier wird mit großem Know-how gearbeitet. Für jeden Kunden werden in Gesprächen die besten Lösungen gefunden und dann umgesetzt. Unternehmen dieser Art sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft.

“Gerade in der Wirtschaftskrise gewinnt der Möbel- und Innenausbau im privaten Wohnumfeld eine größere Bedeutung. Deshalb wurden zum 1. Juli in Bestwig Ausstellungsflächen für ein Wohnstudio angemietet, um die Möglichkeiten und die Vielfalt von Tischlerarbeiten zu zeigen. Heinz Pütz zeigt sich optimistisch: „Tischlermöbel sind bezahlbar. Wir wollen uns bewusst von Möbelmärkten und Möbelhäusern absetzen und mit Qualität und Individualität punkten.“ Hausmessen und weitere Aktionen sollen dieses Arbeitsfeld künftig noch bekannter machen.


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