Smart-City-Strategie steht - "5 für Südwestfalen"

artikelbild regionalesSüdwestfalen. Was bedeuten Smart Cities für Südwestfalen? Worum geht es bei einer nachhaltigen Stadtentwicklung? Und wie können Städte und Gemeinden der Region selbst daran arbeiten? Das erklärt die neue Smart Cities Rahmenstrategie für Südwestfalen. Die Südwestfalen Agentur hat sie mit den Städten Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest erarbeitet.
Gemeinsam treiben sie das Thema im bundesweiten Modellprojekt "Smart Cities: 5 für Südwestfalen" voran. Ihr Ziel: die ganze Region mitnehmen und profitieren lassen. Am 18. November 2020 wird die Rahmenstrategie Interessierten auch online vorgestellt.
"Die Rahmenstrategie ist eine Einladung für alle Kommunen in der Region. Sie bietet ihnen eine Grundlage, sich mit dem Thema Smart City zu beschäftigen", sagt Matthias Barutowicz, der als Projektmanager bei der Südwestfalen Agentur das Thema betreut. "Die Rahmenstrategie erklärt, wie und worin wir in Südwestfalen zusammenarbeiten wollen und unser gemeinsames Verständnis von Smart Cities. Neben den fünf Pionierkommunen macht sie es auch möglich, dass sich zahlreiche weitere Kommunen daran andocken und das strategische Gerüst für sich nutzen." 
Das Thema Smart Cities wird für Kommunen immer wichtiger 
Aber warum sollten das Städte überhaupt tun? Für viele Kommunen wird es immer wichtiger, sich mit den Facetten einer Smart City zu befassen: um attraktiv zu bleiben als Stand- und Lebensort und um zu den Bedürfnissen der Bürger*innen und der Arbeitgeber*innen zu passen. Denn Smart Cities greifen alles auf, was den öffentlichen Raum betrifft und behalten globale Megatrends im Blick: Es geht um Mobilität, Umwelt und Klima genauso wie um Kultur, Tourismus, Bildung, Teilhabe, Wirtschaft und Verwaltung. 
Vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse: Smart bedeutet nicht nur digital. Jedenfalls nicht in Südwestfalen, erklärt Matthias Barutowicz das besondere Vorgehen in der Region: "Wir sind nicht auf das Digitale fixiert. Für uns sind die Städte der Zukunft intelligent und nachhaltig ausgerichtet auf ein gutes Leben für die Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb wollen die Pionierkommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest die Smart Cities auch mit der Bürgerschaft gemeinsam entwickeln. Dabei orientieren wir uns alle im Projekt an der Südwestfalen-DNA, also am Digitalen und Nachhaltigen und Authentischen", erläutert Matthias Barutowicz. 
Südwestfälischer Smart-City-Ansatz bundesweit einmalig
Der regionale Ansatz in Südwestfalen wird vom Bundesinnenministerium als Modellvorhaben gefördert und ist bundesweit einzigartig. "So offen und kooperativ geht keine andere Region das Thema an", erklärt Dr. Stephanie Arens, Leiterin des Programms bei der Südwestfalen Agentur. Denn die fünf Pionierkommunen arbeiten nur vor, profitieren soll die gesamte Region – also auch die anderen 54 Städte und Gemeinden. "Je mehr sich anschließen und mitmachen, umso größer die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, sich auszutauschen und von dem Wissen der anderen zu profitieren", ergänzt Arens. "Ein großer Teil des Modellvorhabens besteht also darin, viele Mitmachoptionen zu schaffen, um Erkenntnisse zu teilen, zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen. Das ist eine Stärke in der Region und das sollten wir ausnutzen. So können wir Smart Cities einen richtigen Schub in Südwestfalen verpassen. Daraus entstehen wiederum neue spannende Impulse für die Region und auch die REGIONALE 2025 wird von dem Erlernten profitieren."
In einem digitalen Gespräch am 18.11.2020 stellen die Projektverantwortlichen die Smart Cities Rahmenstrategie für Südwestfalen vor. Alle Interessierten sind eingeladen, von 14.00 bis 15.30 Uhr dabei zu sein. Weitere Informationen gibt es unter www.smartcities-suedwestfalen.com. Dort kann man sich auch für die Online-Veranstaltung anmelden.
 
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Die Smart Cities Rahmenstrategie für Südwestfalen ist fertig. Sie ist eine Einladung für Kommunen in der Region, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich den Pionierkommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest anzuschließen.
Foto: Grafik: Südwestfalen Agentur

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