Rudolf Heinemann mit Verdienstkreuz ausgezeichnet

artikelbild regionalesNuttlar. Für besondere Verdienste und ein Höchstmaß an ehrenamtlichem Engagement wurde jetzt Rudolf Heinemann aus Nuttlar das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Landrat Dr. Karl Schneider verliehen. „Rudolf Heinemann hat durch sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik und im Bereich des Sports auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Viele Entscheidungen in den politischen Gremien gingen auf seinen Einsatz zurück und konnten erfolgreich umgesetzt werden“, so Dr. Karl Schneider. 
Der Schmallenberger Landrat hob in seiner Laudatio den beispielhaften Werdegang des ehemaligen Rektors der Eduard-Pape-Hauptschule in Brilon hervor. Bereits 1974 sei Heinemann in die CDU eingetreten, 1984 wurde er in den Rat der Gemeinde Bestwig gewählt und blieb dort ohne Unterbrechung bis 2014. Von 1989 bis 2004 war Rudolf Heinemann stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Bestwig und von 2004 bis 2009 stellvertretender Landrat. 
„Während seiner Zeit als Ratsmitglied hat sich Rudolf Heinemann für die Gründung des Dorfvereins in Nuttlar eingesetzt. Seit Gründung 2011 geht sein Engagement weit über das eines Beisitzers hinaus“, ergänzte Schneider. 
Die Initiierung zahlreicher Projekte, die Finanzierung durch Spenden oder auch auch der Umzug und die Restaurierung der Kreuzigungsgruppe sowie das Leader-Projekt „Den Schieferbergbau Nuttlar erlebbar machen“, seien auf sein Engagement zurückzuführen betonte der Landrat. „Sein vorbildlicher Einsatz sowie seine Offenheit und menschliche Art schätzen die Bürger des Hochsauerlandkreises. Als Schulausschussvorsitzender setzte er sich besonders für die schul- und bildungspolitischen Belange ein und beteiligte sich an der Weiterentwicklung der Schullandschaft im Kreisgebiet“, ergänzte Dr. Karl Schneider. 
Des Weiteren sei sein Engagement im TuS 1892 Nuttlar von herausragendem Einsatz gewesen. 1967 wurde Rudolf Heinemann zum Jugendwart gewählt, 1973 wurde er erster Geschäftsführer. In diesem Amt baute er den Verein bis 1994 weiter aus. Noch heute steht der pensionierte Lehrer dem Verein als Ansprechpartner zur Verfügung. 2007 wurde Heinemann zum Ehrenmitglied des TuS 1892 Nuttlar ernannt. 2010 bekam er die Ehrenmedaille der Gemeinde Bestwig verliehen. 
Ortsvorsteher Markus Sommer würdigte den herausragenden Einsatz mit den Worten: „In Deutschland leben 83 Millionen Menschen. Von 60.000 Personen erhält nur eine Person diese höchste Auszeichnung.“ 
Sommer hob in seiner Rede die sportliche Erfolgsgeschichte von Rudolf Heinemann hervor, der 21 Jahre als Geschäftsführer des TuS 1892 Nuttlar tätig war. In der Zeit habe er nicht nur drei neue Abteilungen gegründet, sondern auch die Mitgliederzahl erfolgreich von 400 auf über 1.000 gesteigert sowie den Tennispark errichtet. „Durch Rudolf seinen Einsatz wurde ein Vereinsfahrzeug angeschafft. Er hat das Vereinsheft an der Schreibmaschine kreiert und vor unserem Bergrennen lagerten immer tausende von Würstchen in seiner Garage“, berichtete Sommer schmunzelnd. 
Ein beispielloser Einsatz für das Gemeinwohl, das auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus mit Humor unterstrich: „Rudolf Heinemann hat eine ganz besondere Gabe, furchtbar komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen. Auch wenn manchmal dabei der Lehrer durchkam.“

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Für besondere Verdienste und ein Höchstmaß an ehrenamtlichem Engagement erhielt Rudolf Heinemann aus Nuttlar das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Landrat Dr. Karl Schneider.
Foto: Claudia Metten

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