Projekt - „Willkommen in Südwestfalen“

artikelbild regionalesSüdwestfalen. „Willkommen in Südwestfalen“ – Unter diesem Motto arbeiten bereits 38 Kommunen aus allen fünf Kreisen der Region daran, Neubürgerinnen und Neubürgern einen möglichst guten Start in Südwestfalen zu ermöglichen. Koordiniert wird das Projekt von der Südwestfalen Agentur, die zum Runden Tisch für die Qualitätsoffensive erstmals online einlud.
Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Verwaltung schalteten sich zur Videokonferenz dazu. Das passte auch zum Fokus-Thema der Runde: Soziale Medien und Digitale Kommunikation. Soziale Medien sind schnell, interaktiv und bestens geeignet für den Austausch mit der Bevölkerung. „Facebook, Instagram, YouTube und Co sind für Kommunen und Städte ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, Neubürgerinnen und Neubürger willkommen zu heißen. Zugezogene können sich schnell und einfach über die Vorzüge ihrer neuen Heimat informieren, direkten Kontakt aufnehmen und einen Einstieg ins soziale Leben vor Ort finden“, erklärt Saskia Haardt-Cerff, die bei der Südwestfalen Agentur zusammen mit Niklas Jung das Projekt "Perspektive Südwestfalen 2.0" betreut, zu dem auch die Willkommensoffensive zählt. Der digitale Runde Tisch diente den Kommunen erneut dazu, von Städten und Gemeinden aus ihrer Nachbarschaft zu lernen.
Frische Ideen aus Siegen und Arnsberg
Mit gutem Beispiel voran gehen die Universitätsstadt Siegen und die Stadt Arnsberg. Beide Kommunen sind auf den Plattformen Facebook, Instagram, Twitter und YouTube bereits sehr aktiv. Sie präsentierten im Rahmen des Runden Tisches ihre Social-Media-Strategien und gaben den anderen Kommunen Tipps zur Umsetzung eigener Strategien. Den Dialog mit der Bevölkerung suchen, ein „Wir-Gefühl“ schaffen und transparent und authentisch sein: Das soll in Siegen über die sozialen Medien erreicht werden. Die Stadt Arnsberg bietet neben ihren offiziellen Social-Media-Accounts auch interaktive Apps an. Neubürgerinnen und Neubürger können sich so zum Beispiel über Neuigkeiten und touristische Attraktionen in Arnsberg informieren oder Behördengänge digital erledigen.
"Die beiden Städte sind sehr vielfältig unterwegs. Das kann natürlich nicht jede Kommune stemmen, aber sie haben den anderen Kommunen gute Anknüpfungspunkte an die Hand gegeben", sagte Saskia Haardt-Cerff. „Genau solch einen Austausch zwischen den Kommunen wollen wir noch mehr fördern und haben deshalb ganz neu eine eigene Austauschplattform für die Qualitätsoffensive ins Leben gerufen“, fügt Niklas Jung hinzu. Das Downloadportal steht allen südwestfälischen Kommunen zur Verfügung und bietet unter anderem einen Wissenspool für Best-Practice-Beispiele aus den Städten und Gemeinden.
Fortschritte und neue Projekte für die Qualitätsoffensive
Zusammen mit den Kommunen besprach die Südwestfalen Agentur auch anstehende Themen im Projekt "Perspektive Südwestfalen 2.0". Etwa die Kampagne „Vom Touristen zum Neubürger“, bei der sie eng mit den Tourismusverbänden Sauerland und Siegen-Wittgenstein zusammenarbeitet. „Wir möchten mit diesem Projekt ab dem nächsten Jahr vor allem Familien mit kleinen Kindern auf interaktive Art und Weise ansprechen und sie für unsere Region und ihre Vorteile begeistern. Darüber hinaus planen wir auch eine gezielte Strategie zur Akquise von Fachkräften in den Bereichen Medizin und Pflege“, erläutert Marie Ting, Leiterin des Regionalmarketing Südwestfalen. „Wir greifen hier das gute Netzwerk der Qualitätsoffensive „Willkommen in Südwestfalen“ auf und fördern auch hier den Austausch zwischen den Kommunen."
Das Projekt "Perspektive Südwestfalen 2.0" wird bis 2022 mit rund 890.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.
 
Runder Tisch2
Saskia Haardt-Cerff und Niklas Jung von der Südwestfalen Agentur freuen sich über den gelungenen Austausch zur Qualitätsoffensive "Willkommen in Südwestfalen" beim 13. Runden Tisch.
Foto: Johanna Maurer/ Südwestfalen Agentur

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