Phishing, Viren, Betrug: Diese Gefahren lauern im Internet

artikelbild regionalesHochsauerland. Phishing, Viren, Internetbetrug – es gibt viele Risiken bei der Internetnutzung. Wer jedoch Schutzmöglichkeiten ergreift, kann unbesorgt die digitale Welt erkunden. Immer wieder verunsichern Schreckensmeldungen über Sicherheitslücken die Internet-Gemeinde. Dabei ist die Datenübertragung über das globale Netz sicherer als angenommen.
Die wirklichen Gefahren im Netz lauern in sozialen Netzwerken, bei scheinbar harmlosen Downloads und E-Mail-Anhängen oder auf infizierten Internetseiten. Vielmehr als die technischen Risiken spielen aber Lockangebote und falsche Versprechungen eine große Rolle bei den Straftaten. Deshalb sollten alle Internetbenutzer mit einer gesunden Portion Misstrauen in Netz bewegen. Verlockende Angebote in Online-Shops, Offerten von Unbekannten in den sozialen Netzwerken oder schlicht zu einfache Passwörter für Profile und andere Anwendungen im Netz erhöhen das Risiko, Opfer von Straftaten im Zusammenhang mit dem Internet zu werden. 
Gefahren lauern beim Online-Shopping
Etwa 98 Prozent der Internetnutzer shoppen online. Der einfache Einkauf per Mausklick oder am Handy birgt aber auch Gefahren. Neben den Betrugsdelikten gehören Fälschungsdelikte, Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz (gefälschte Medikamente), Angebote von verbotenen Waren und Hehlerei zu den häufigsten Straftaten.
Käufer als auch Verkäufer sollten deshalb immer auf die Sicherheit achten. Zur Basissicherheit beim Surfen gehört unter anderem ein Virenscanner mit Echtzeitschutz und eine Firewall.
Vor dem Kauf sollte man sich über seinen Geschäftspartner und die Ware informieren. Mittlerweile existieren zahlreiche Gütesiegel von unterschiedlichsten Anbietern. Um das Vertrauen in den Online-Handel zu stärken, hat die „Initiative D21“ der deutschen Wirtschaft eine Reihe von Qualitätskriterien für Online-Angebote entwickelt und führt eine Empfehlungsliste über Gütesiegel-Anbieter.
Angebote mit Vorleistung genau prüfen
Prüfen Sie insbesondere solche Angebote genau, bei denen Sie in Vorleistung treten müssen. Nutzen Sie die Möglichkeiten sicherer Zahlungs- und Kommunikationssysteme. Nehmen Sie entsprechende Schulungsangebote zur Internet-Nutzung wahr. Vermeiden Sie solche Zahlungen bei Ihnen unbekannten Shops und bevorzugen Sie Plattformen, auf denen Sie per Rechnung, Überweisung oder Bankeinzug bezahlen können. Bei Internet-Auktionen sollten Sie zumindest bei größeren Summen einen Treuhandservice und keinesfalls einen Bargeld-Transferservice nutzen.
Der Zugriff auf die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sollte neben dem Impressum zudem mühelos lesbar, übersichtlich und vor allem einfach abzurufen sein. Bei Käufen innerhalb Deutschlands, kann nach den Vorschriften für Fernabsatzverträge fast jeder Kaufvertrag, den Sie mit einem gewerblichen Händler abgeschlossen haben, innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden. Der Verbraucher muss seinen Widerruf ausdrücklich schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erklären. Kommt es trotz aller Vorsicht doch zu einer Straftat beim Internetkauf sollte man sich mit den gesicherten Unterlagen möglichst sofort an die Polizei wenden.
Info: Weitere Informationen zum Thema „Gefahren im Internet“ finden Sie auf der Seite: www.polizei-beratung.de

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