Gesucht die "Sterne des Sports 2019"

artikelbild regionalesHochsauerland. Der „Oscar des Breitensports“ geht in die nächste Runde: Ab sofort können sich Sportvereine aus der Region wieder für die „Sterne des Sports“ bewerben. Die Volks- und Raiffeisenbanken stellen mit dem Wettbewerb zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund bereits zum achten Mal im HSK das Engagement der Sportvereine in den Mittelpunkt. 400 Vereine haben die Volksbanken im Sauerland bereits dazu eingeladen, sich mit ihren Projekten am Wettbewerb zu beteiligen.
„Sportvereine leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie sorgen dafür, dass wir gesund und fit bleiben, bieten ihren Mitgliedern ein zweites Zuhause und haben für alle Wünsche oder Sorgen ein offenes Ohr. Viel zu selten bekommen sie dafür die Anerkennung, die sie verdienen“, erläutert Volksbank-Vorstand Dr. Florian Müller, wo der Wettbewerb ansetzt. 
Schirmherr ist für den Hochsauerlandkreis auch in diesem Jahr wieder Landrat Dr. Karl Schneider, der damit das Signal an alle Sportvereine im HSK aussenden möchte, sich selbstbewusst zu beteiligen. Für die „Sterne des Sports“ können sich Sportvereine in zehn verschiedenen Kategorien bewerben. Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um folgende Themenfelder: 
Bildung und Qualifikation, 
Ehrenamtsförderung, 
Familie,
Gesundheit und Prävention, 
Gleichstellung, 
Integration und Inklusion, 
Kinder und Jugend, 
Klima-, Natur- und Umweltschutz, 
Senioren, 
Vereinsmanagement.
Das auszuzeichnende Engagement kann sich sowohl aus dem regulären Vereinsprogramm ergeben, als auch aus einem langfristigen besonderen Projekt. „Ich bin mir sicher, dass jeder Verein mindestens ein Projekt hat, mit dem er sich beteiligen könnte“, macht Claudia Wilmers, Marketing Volksbank Sauerland, deutlich. 
"Lokale Ebene ist enorm wichtig"
Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ geht über drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze. Alle Gewinner aus unserer Region qualifizieren sich für das Finale auf Landesebene, wo die Sportvereine um den „Großen Stern des Sports“ in Silber und das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold konkurrieren. Dass auch kleine Vereine durchaus Chancen auf das Finale haben, hatte im vergangenen Jahr der SV Grün-Weiß Braunshausen (Hallenberg) bewiesen, der es ins Bundesfinale geschafft und sich dort den zweiten Platz im Publikumspreises gesichert hatte. „Die lokale Ebene ist enorm wichtig, denn nur wer sich jetzt bewirbt, kann auch auf Landes- und Bundesebene mitmischen“, so Detlef Lins, Vorsitzender des Kreissportbundes. 
Die drei HSK-Vereine mit der höchsten Punktzahl erhalten einen „Stern in Bronze“, verbunden mit einer Geldprämie in Höhe von 2.000 Euro für den Erstplatzierten, über 1.500 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz. Außerdem erhalten alle teilnehmenden Vereine bei Erreichen einer Mindestpunktzahl eine Teilnahmeprämie in Höhe von 250 Euro. Nachdem es vor zwei Jahren erstmals ein Online-Anmeldeverfahren gab, das sehr gut ankam, wurde die Anmeldung diesmal komplett auf den digitalen Weg umgestellt. „Es ist aber schon wichtig, dass die Jury auch sieht, was das Projekt ausmacht, zum Beispiel mit Fotos, Zeitungsausschnitten oder auch Videos“, ermuntert Claudia Wilmers sich bei der Bewerbung schon etwas Mühe zur geben. Dr. Florian Müller ergänzt: „Es ist nicht umsonst, schließlich kann man so auch reflektieren, was man als Verein schon alles geschafft hat.“
Die Bewerbung 
Einzelheiten können Interessierte auch bei ihrer Bank vor Ort erfragen oder unter www.sterne-des-sports.de nachlesen. Bewerbungen sind ausschließlich online auf der Internetseite der Volksbank vor Ort oder unter www.vb-sauerland.de/sterne-des-sports möglich. Teilnehmen können alle Mitgliedsvereine im LandesSportBund. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Wenig später tagt die Jury, denn schon am 11. Juli 2019 findet sie Preisverleihung auf Kreisebene in Meschede statt.


Auf spannende Bewerbungen für die „Sterne des Sports“ freuen sich KSB-Vorsitzender Detlef Lins sowie Volksbank-Vorstand Dr. Florian Müller und Claudia Wilmers (Marketing).
Foto: Rebecca Weber

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