Honigbewertung 2018

artikelbild regionalesKlaus Stute als Vorsitzender des Kreisimkervereins Brilon e.V. konnte jetzt auch unseren heimischen Imker für Ihren Spitzenhonig die Siegerurkunden überbringen. Für die große Honigbewertung 2018 des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. waren an drei Tagen rund 30 Helfer/-innen bei der Landwirtschaftskammer in Münster im Einsatz, um die eingereichten 1.173 Lose zu überprüfen, 159 mehr als 2017.
Insgesamt durchliefen 3.519 Gläser die einzelnen Prüfstationen, das waren fast 1,8 Tonnen Honig. Imker/-innen aus 27 von 28 Kreisimkervereinen des Landesverbandes beteiligten sich an der Honigbewertung. Von den eingereichten Losen erhielten 97 eine Bronzemedaille, 248 Silber und 591 Gold.
Er betone auf die Frage, wie soll Honig denn eigentlich sein: „Qualitätshonig schmeckt so, wie er seiner trachtmäßigen Herkunft entspricht. Er ist sauber, unverfälscht, nicht verunreinigt (kontaminiert), schonend gelagert und abgefüllt, wasserarm und was drauf steht, ist auch drin.“ Hinzuzufügen wären: ansprechende, einwandfreie, gleichmäßige Konsistenz (feinkristallin streichfähig oder flüssig), weitgehende Naturbelassenheit, ein Höchstmaß an Reife und eine einwandfreie Aufmachung. Deutscher Honig – abgefüllt im Imker-Honigglas des D.I.B. (Deutscher Imkerbund) – sollte stets hochwertige Qualitätsware, nämlich Spitzenqualität darstellen. Er hat weitere bestimmte Anforderungen zu erfüllen. „Unser Honig unter dem Warenzeichen des D.I.B. muss somit wesentlich wasserärmer sein als die deutsche Honigverordnung vorschreibt.
Solche Honige sind damit reifer, stärker von den Bienen bearbeitet, mehr eingedickt und mehr mit körpereigenen Stoffen angereichert. Darüber hinaus sind sie weniger gärungsgefährdet und in ihrem Aroma „abgerundet“ und „durchschmeckend“.  Honig kann damit als vollwertiges Lebens- und Genussmittel bezeichnet werden, lobt der Essentho Imker Klaus Stute die tollen diesjährigen Honige und argumentiert weiter, Honig ist nicht gleich Honig!
„Honig von unseren Imkern bedeutet Natur, Regionalität und Heimat. So vielfältig wie Landschaft, Klima, Boden und die Pflanzen, so reichhaltig und vielfältig sind auch die Honige. Jede Honigregion bietet diese Vielfalt und garantiert deshalb auch regionalen Genuss abseits jeder Massenware. Genießer suchen heutzutage immer mehr nach solchen Qualitätslebensmitteln.“ Besonders erfreulich für den Marsberger Imkerverein war es, dass Ihr jugendliches Mitglied Johannes Kinold aus Giershagen mit seinem vorgestellten Honig den „Sonderpreis des Landesverbandes für den besten Jungimker in der Altersgruppe 12-18 Jahre“  erhalten hat!    
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Alle Sieger aus dem Kreisimkerverein Brilon insgesamt:
Imkerverein Marsberg: Willi Pape: 1x Gold / 1x Silber; Egon Mülheims: 1x Gold / 1x Silber; Andreas Gievers: 2x Gold / 1x Silber; Johannes Kirchhoff: 2x Gold; Willi Nüse 3x Gold; Manfred Gerlach: 2x Gold; Klaus Stute 2x Gold;  Johannes Kinold: 1 x Gold 
Imkerverein Brilon: Matthias Wittler: 1 x Gold / 1x Bronze; Stephan Lillpopp: 1x Silber                                 
Imkerverein Olsberg: Klaus Vorderwülbecke 2x Gold;  Werner Schlüter: 2x Silber                       Imkerverein Hallenberg-Züschen: Karl-Friedrich Geldbach: 2x Gold

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