Autobahn + Bundesstraße = 46sieben

artikelbild regionalesHagen/Meschede - Unter dem Titel "46sieben" soll es nach vielen Jahren nun endlich was werden mit dem Lücksenschluss zwischen der A46 in Hemer und der A445 in Arnsberg-Neheim. Der Projektname nimmt Bezug auf die Entscheidung der Bundesdpolitik, die Trasse als Kombination aus vierspuriger Autobahn (A46) und dreispuriger Bundesstraße (B7) zu bauen. 
Mit einem transparenten Planungsdialog wollen Straßen.NRW und das Land Nordrhein-Westfalen die Bürger in der Region Hemer/Menden/Arnsberg früh an der Planung des Projektes "46sieben" beteiligen, heißt es in einer Mitteilung des Landesbetriebs. Das Thema Lückenschluss zwischen Hemer und der A445 bei Arnsberg hat eine lange und bewegte Historie. Mit der Aufnahme der sogenannten Kombivariante in den "Vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans 2030 werden die Planungen nun konkreter. "Mit der Feststellung des gesetzlichen Bedarfs hat der Bund entschieden, dass es eine Kombivariante aus Autobahn und Bundesstraße geben soll", erklärt Thomas Rensing, Leiter der Region Ostwestfalen-Lippe, Sauerland-Hochstift und Südwestfalen bei Straßen.NRW. "Unser Auftrag ist nun, eine geeignete Trassenführung zu finden."
Erreichbarkeit verbessern, Engpässe beseitigen
Mit dem Bau der Kombivariante sollen demnach unter anderem die Erreichbarkeit der umliegenden Städte, Ortschaften und Ballungszentren verbessert und bestehende Engpässe beseitigt werden. "Wir wollen das Straßennetz in der Region für die Zukunft leistungsfähig machen", betont Christoph Kindel, Projektleiter "46sieben" bei Straßen.NRW. "Wir möchten eine Linie finden, die den Verkehrsfluss verbessert und die Städte und Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlastet. Gleichzeitig sollen die Eingriffe in Natur und Landschaft in einem vertretbaren Rahmen bleiben."
Bürger sollen in einem fortlaufenden Planungsdialog beteiligt werden. Zur Vorbereitung dieser Bürgerbeteiligung will Straßen.NRW noch im Herbst Vorgespräche mit verschiedenen Akteuren in der Region führen. Parallel sollen in den nächsten Monaten eine repräsentative Telefonumfrage sowie ein Workshop mit zufällig ausgewählten Bürgern stattfinden, um ein passendes Beteiligungsangebot zu entwickeln. Straßen.NRW stellt das Konzept zum Planungsdialog und weitere Hintergründe zum Projekt Ende des Jahres auf einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung vor.

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Skizze vom Planungsraum für den Lückenschluss.
Foto: 46sieben.de

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