Packende Rennen beim UCI Mountain Bike Eliminator World Cup 2018

artikelbild regionalesWinterberg. Sie trommelten gegen die Bande und feuerten ihn lautstark an, den Mann mit dem Oberlippenbart. Und er lieferte den rund 3000 Zuschauern am Sonntag, 16.09.2018,  um kurz vor 16 Uhr ein Spektakel. Simon Gegenheimer, der beste deutsche Eliminator-Profi, kämpfte sich im Finale mit einem starken Schlussspurt auf der Zielgeraden im Kur- und Vitalpark Winterberg direkt vor dem Oversum noch auf das Podest hinter dem Sieger Fabrice Mels aus Belgien und Jeroen van Eck aus den Niederlanden.
Ein packendes Finale an einem Weltcup-Tag, der besser hätte kaum laufen können. Spätsommer-Wetter, ein anspruchsvoller Rundkurs, viele Zuschauer und ein attraktives Rahmenprogramm sorgten für strahlende Gesichter bei Fans, Veranstaltern und Sportlern. Auch die Damen lieferten sich rasante Duelle in den steilen Abfahrten, engen Kurven und extremen Anstiegen. Iryna Popova aus der Ukraine hatte im Finale die besten Beine und sicherte sich souverän den Sieg. 
Im Mittelpunkt stand aber eindeutig Simon Gegenheimer, dem anzusehen war, dass der dritte Rang für ihn eine Top-Platzierung ist. Begeistert schilderte er im Ziel vor laufender Kamera seine erfolgreiche Taktik und den Rennverlauf. Ebenfalls hochzufrieden zeigte sich Winterbergs Tourismus-Direktor Michael Beckmann nach den Siegerehrungen: „Es war ein toller Weltcup, kombiniert mit einem fantastischen Familientag. Ich denke, wir haben die Premiere im vergangenen Jahr deutlich getoppt, viel geboten für die ganze Familie und Fans des Spitzensports. Daran können wir dann im kommenden Jahr anknüpfen“, so Beckmann, der sich beim MTS-Firmencup ebenfalls wieder auf den Sattel schwang und mit seinem Partner Jost Wichmann ganz oben auf das Podest fuhr vor zwei Team des Unternehmens Oventrop.
„Es war ein brutaler Kurs, viel schwieriger als im vergangenen Jahr. Die Profis haben tolle Leistungen gezeigt und ich freue mich sehr, dass sie mit den rund 3000 Zuschauern am gesamten Tag auch ein richtig gutes Publikum hatten. Und wir freuen uns über die mediale Präsenz der Veranstaltung bis hin zu öffentlich-rechtlichen TV-Sendern“, betonte der Tourismus-Direktor nach der Veranstaltung und dankte nicht nur seinem Helfer-Team, sondern auch den Partnern und Sponsoren für den engagierten Einsatz am gesamten Wochenende. Auch Simon Gegenheimer zeigte sich begeistert von der neuen Streckenführung, die den Athleten alles abverlangt und mehr Qualität geboten habe. Auch abseits des Weltcup-Parcours wurde einiges geboten. Vom Kinder-Programm über einen kleinen Bike-Parcours, einer Segway-Teststrecke bis zur Expo-Area sowie Speisen und Getränken war Langeweile für die kleinen und großen Gäste ein Fremdwort. 
Mit viel Herz, Spaß und Leidenschaft kämpften sich auch die jüngsten Nachwuchs-Biker bei der Mini-Challenge ins Ziel, die etwas älteren Mädchen und Jungen absolvierten mit großartigen Leistungen beim Kids-Cup tatsächlich den Weltcup-Parcours und ließen sich von der eigenen Familie und den Fans an der Strecke kräftig feiern. Die Neuauflage sei eine sowohl sportlich als auch touristisch hochattraktive Sommer-Veranstaltung gewesen, die die Winter-Events wie den Snowboard-Weltcup perfekt ergänze. 
„Mit dem Dirt Masters im Mai, dem Bike- und Trailpark sowie den vielen Strecken der Bike-Arena sind wir Mittelpunkt des Mountain-Bike-Sports im deutschen Mittelgebirge. Da passt der Eliminator perfekt in unser Angebot“, sagte der Tourismus-Chef begeistert und freut sich schon jetzt auf den 3. „UCI Mountain Bike Eliminator Weltcup 2019“ in Winterberg. Jetzt ist der Weltcup-Tross allerdings erstmal auf dem Weg zum nächsten Rennen nach Antwerpen.

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Geschafft! Ein Finisher freut sich über die Zielankunft.
Foto: Ralf Hermann/Textzeit

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