Europatag 2018

artikelbild regionales„Damit der Frieden eine Chance hat, muss es zuerst ein Europa geben“, so der Plan des französischen Außenministers Robert Schumann am 9. Mai 1950, der als Geburtsurkunde der heutigen europäischen Union gilt. 60 Jahre sind seitdem vergangen, Grund genug, diesem Ursprung Europas zu gedenken und auf heute zu übertragen: Was bedeutet Europa für uns heute?
Am 9. Mai 2018 widmete sich die ganze Schulöffentlichkeit unserer Europaschule diesem Anliegen unter dem Motto: „Europa- meine Freiheit“! Möglich wurde dies durch eine öffentliche Förderung unseres Europatages durch das Amt für Mission, Ökumene (Zusammenarbeit von katholischer und evangelischer Kirche) und Weltverantwortung, kurz MÖWE der evangelischen Kirche von Westfalen. Alle mitwirkenden Klassen entwickelten zu ihren selbst gewählten Unterthemen Arbeitsergebnisse in Form von Plakaten, von denen einige in der Schule ausgestellt sind. Höhepunkt des Europatages war der Besuch von Dr. Peter Liese, der südwestfälische Europaabgeordnete im Europäischen Parlament. Direkt, freundlich und unkonventionell gab er Einblick in seine Arbeit als Abgeordneter der CDU in Brüssel und verdeutlichte dabei, welcher reale Mehrwert Europa  und die Politik Brüssels für junge Menschen aus seiner Heimat ist. Das vergangene Jahrhundert mit seinen beiden Weltkriegen in Europa lehrt uns, den Frieden der vergangenen 70 Jahre wertschätzend zu wahren. All unser Bildungsinteresse muss daran ausgerichtet sein, auch in Zukunft Frieden zu stiften und zu bewahren, damit Europa der Ort unserer Freiheit bleibt. 

Europat20
Foto: Anne-Kathrin Kemper

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