DLG-Waldtage 2017: Waldbesitzer rüsten sich für die Zukunft

DLG1Madfeld. Auf großes Interesse stießen auch die zweiten DLG-Waldtage im Briloner Messedorf Madfeld. Eine große Zahl von Profis, Semiprofis sowie wald- und technikbegeisterte Besucher nutzten am vergangenen Wochenende die Möglichkeit Informationen rund um Wald und Forst aus erster Hand live zu erleben.
Während am Eröffnungstag die Kleidungsfarben Braun und Grün der überwiegend professionellen Messebesucher dominierten, bot sich am Samstag und Sonntag ein buntes Bild von zahlreichen Besuchern, die einen spannenden und unterhaltsamen Tag auf dem Messegelände genossen. Selbst das Wetter spielte an den drei Messetagen mit.
Pünktlich zur Eröffnung am Freitagmittag riss nach tagelangem Dauerregen die Wolkendecke auf und ließ die doch ziemlich verschlammte Ausstellungsfläche Zug um Zug abtrocknen. Dröhnende Maschinen, stationär oder im Vorführwald, die kraftvoll ihr Können unter Beweis stellten, exzellent ausgebildete Rückepferde, die bodenschonende Rückearbeiten demonstrierten, und die zahlreichen Messestände der mehr als 180 Aussteller mit Themen von Bodenbeschaffenheit, Pflanzung, Jagd bis hin zu Sicherheit und Technik über alle Facetten der Aufgaben in Forst und Wald standen im Mittelpunkt des Interesses.
Hierbei zeigte sich wieder einmal deutlich, dass es sich nicht um eine statische Ausstellung handelte, sondern hier wurde anschaulich der praktische Einsatz demonstriert. „Die DLG-Waldtage als Freilandausstellung mit praxisnahen Vorführungen und einem umfangreichen Fachprogramm sind die ideale Plattform, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Forstwirtschaft zu informieren und Antworten auf die Herausforderungen der Branche zu finden,“ hob Philipp Schulze Esking, Vizepräsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG, in seiner Eröffnungsrede hervor.
Landrat Dr. Karl Schneider unterstrich: „Es sind dieses Jahr nochmal 20 Aussteller mehr als bei der ersten Veranstaltung, die schon mit einer beachtlichen Anzahl von über 150 Ausstellern gestartet ist. Diese hohe Resonanz der Fachwelt zeigt mir als Landrat, wie top-positioniert unsere Region im Bereich der modernen Waldbewirtschaftung ist und wie hoch das Interesse ist, die Zukunftsfähigkeit unserer Wälder zu erhalten und das in einem ausgewogenen Verhältnis von Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und biologischer Vielfalt.“
Die Veranstalter sprachen von 10.500 Messebesuchern. Die Besucherzahl liegt nach Schätzungen für den letzten Veranstaltungstag rund fünf Prozent über dem Ergebnis der Premierenveranstaltung.
Viel Lob gab es von allen Seiten für die Verantwortlichen in Sachen Planung und Durchführung. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch brach dabei besonders eine Lanze für die heimischen Akteure: „Mein Dank geht an alle, die ihren Beitrag zu dieser Veranstaltung geleistet haben. Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle Dr. Gerrit Bub und sein Team vom Forstbetrieb Brilon, die neben ihrer so schon anspruchsvollen Arbeit zusätzlich noch diese Aufgaben übernommen haben. Ebenso den Verantwortlichen der DLG und ganz besonders danke ich den Madfelderinnen und Madfeldern, die mit ihrem Verständnis und Engagement einen großen Beitrag zur Durchführung dieser Veranstaltung beitragen.“
Als bleibende Erinnerung gab es für den Madfelder Ortsvorsteher Heinz Bickmann aus den Händen des Bürgermeisters und der Waldfee Lina-Madleen Voß die Anerkennungsurkunde als erstes und bisher einziges Messedorf im Stadtgebiet. Sichtlich stolz unterstrich Heinz Bickmann: „Wir werden für diese Auszeichnung einen Ehrenplatz in unserer neu geschaffenen Dorfscheune finden.“

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Anerkennung für die Mühe und das Engagement gab es für die Madfelder: Ortsvorsteher Heinz Bickmannn bekam von Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und der Waldfee Lina-Madleen Voß eine Urkunde überreicht.

Fotos: M. Eigner / AW




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