Eine Reise nach Südtirol und in die Dolomiten

Tirol10Voller Erwartung trafen sich die Reiseteilnehmer/innen der Gruppe „Ü60“ der Kolpingsfamilie Olsberg um die lange geplante Reise nach Südtirol und die Dolomiten zu starten. Von Olsberg aus ging es durch den Spessart, vorbei an München, über den Brenner nach Klausen im Eisacktal, dem Ziel der Reise. Dort wurde das Hotel bezogen, welches für die nächsten Tage das Quartier der Reisegruppe war.
Am nächsten Tag erklärte der Reiseführer, der die Gruppe auch in den übrigen Tagen begleitete, die Altstadt von Klausen, die sich links und rechts in 2 lang gestreckten Zeilen zwischen Eisack und Säberner Fels erstreckt. Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Klausen steht eng in Zusammenhang mit dem Handels- und Reiseverkehr über den Brenner und war ein Zollstätte, die zum ersten Male im Jahre 1027 genannt worden war. Klausen ist auch bekannt als Künstlerstadt. Nachmittages fuhr die Reisegruppe auf den Ritten, ein Hochplateau, welches auf 1.000 Meter u.d. M. bei Bozen liegt. Über mehrere Kehren mit herrlichen Blicken auf Bozen und die Weinberge wurde das Endziel erreicht, die Rittner Erdpyramiden. Eine einzigartige geologische Formation, auf denen Gesteinsblöcke liegen und die sich nach einer Erosion aufgrund Witterungseinflüsse wie Wasser und Wind gebildet hatten. Der Höhepunkt der Reise war sicherlich die große Dolomitenrundfahrt. Bei wunderschönem Wetter führte die Reise durch das Pustertal über mehrere Pässe, wobei unzählige Kehren bewältigt werden mussten über Toblach- Misurina- Cortina- Falzarego nach Pordoi. Hier wurde eine längere Pause eingelegt, um mit der Seilbahn auf den Berggipfel zu fahren, von wo man einen wunderschönen Blick auf die Bergwelt der Dolomiten hatte und den Marmolata mit dem Gletscher sehen konnte. Der Passo Pordoi gehört mit dem Sellajoch, dem Grödnerjoch und dem Campolongo zum Pässequartett der Sella-Ronda, also der vier Pässe, die ringsherum um den berühmten Sellastock führen. In Pordoi befindet sich auch eine Kriegsgräberstätte, die an die dort Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges erinnern soll. Mit einer Weinverkostung mit Weinen aus dem Weinberg der Inhaberfamilie des Hotels in Klausen fand der Tag einen stimmungsvollen Ausklang. Der letzte Tag der Reise stand auf dem Programm. Hier wurde die Hauptstadt von Südtirol Bozen mit seinen Laubengängen und Meran, das bekannte Kur- und Heilbad besichtigt. Von Meran fuhr die Gruppe vorbei an Hafling nach St. Ulrich, wo man noch einmal einen schönen Ausblick und die Sonne genießen konnte. Die Rückreise führte zurück über den Brenner, das Inntal, den Fernpass, vorbei an Ulm wieder zurück nach Olsberg. Eine schöne Reise ging zu Ende mit vielen Eindrücken und guten Begegnungen, stimmungsvollen, warmen Abenden und erfrischendem Baden im hoteleigenen Schwimmbad, an die sich die Mitreisenden sicher gern erinnern werden.
 
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Fotos: KK

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