Olsberger Jecken feierten im Narrentempel bis spät in die Nacht

NOK1Olsberg Helau hieß es am Samstagabend wieder auf der großen Prunksitzung der Närrischen Olsberger Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß 2005. Die NOK hatte zur jährlichen, traditionellen Karnevalsveranstaltung in die Konzerthalle eingeladen. Und dieser Aufforderung waren zahlreiche bunt kostümierte Närrinnen und Narren mit viel Freude aus der Stadt und seinen umliegenden Ortschaften gefolgt.
Die farbenfroh dekorierte Konzerthalle glich einem Narrentempel der Extraklasse und lud schon direkt zu Beginn der Veranstaltung zum Schunkeln und ausgiebigen Feiern ein.
Getreu dem Motto Prinz Volker ganz stolz: „Ich und mein Holz“ starteten die aktiven Karnevalisten ein Feuerwerk der guten Laune, das wie eine Rakete auf die Jecken überschwappte. Sitzungspräsident Christopher Strake führte narrensicher und mit viel Elan und Tamtam durch das abwechslungsreiche Programm, das sich aus Showtänzen, Tanzeinlagen, Sketchen sowie Büttenreden zusammensetzte und für jeden das Passende zu bieten hatte.
Nach dem Einmarsch von Elferrat, Jubelprinzen, Kinderprinzessin, den Garden sowie dem amtierenden Prinzenpaar Prinz Volker IV. (Berg) mit seiner Gemahlin Simone, ließen es die Karnevalesen dann auch so richtig krachen. Laute Jubelrufe und ein kräftiges, dreifaches „Olsberg Helau“, katapultierten das Stimmungsbarometer sofort steil in die Höhe.
Der Gardetanz der Juniorengarde zu Ehren des Prinzenpaares, war dann anschließend nicht nur ein optisches Highlight, sondern sorgte einmal mehr dafür, dass so manches Männerherz in Wallung geriet.
Bei der Ordensverleihung wurden dann Jubelprinz Hubert I. (Ditz) für 50 Jahre, Prinz Manfred I. (Körner) für 25 Jahre, Prinz Jörg I. (Stahlschmidt) als auch Kinderprinzessin Laura I. (Kersting), die ihre große Schwester Louisa I. ablöste, mit ihren Insignien ausgezeichnet.
Prinz Volker gab anschließend in seiner Prinzenrede zum Besten, dass es ja ganz einfach war das Motto des abends „Ich und mein Holz“ zu finden, da er ja damals bei Hüttemanns seine Lehre gemacht hat. „2011 folgte dann mein Meisterstück, mein Sohn, das beste Stück, wurde geboren.“
Das Aushängeschild der NOK, die Seniorengarde, verzauberte anschließend mit ihrer tänzerischen Darbietung das laut applaudierende Publikum. Vollends von den Socken holte es die Olsberger Karnevalsesen, als das Urgestein und Redetalent die „Fleischwurst“, alias Tobias Klauke, rezitierte, dass er so schlecht nein sagen kann. „Ich sitze hier, weil ich nicht nein sagen kann. Darum bin ich auch verheiratet und habe zwei Kinder.“
Der folgende Auftritt der Street Dance Academy zeigte danach einmal mehr, dass auch Streetdance und Karneval sich perfekt ergänzen. Arg strapziert wurden die Lachmuskeln, als Julius Hilbich, der Schlosser dem die Frauen vertrauen, seine „Anmachsprüche“ dem laut applaudierenden Publikum vortrug. „Ich bin noch einer von der alten Garde. Wenn ich eine Frau ausführe bezahle ich auch das Essen bevor ich mit ihr schlafe.“
Nach dem lustigen und narrensicheren Programm wurde anschließend noch bis spät in die Nacht gefeiert und gelacht.
 
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Fotos: KK
 

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