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Gedanken

... und immer wieder Menschen, an deren unbefangener Lebensfreude man sich aufrichten kann...
(Nico Szaba)
   

Olsberger Ansichten  

   
Festakt1In gebührendem Rahmen wurde am vergangenen Sonntagvormittag die Feierstunde anlässlich des 50. Geburtstages der Konzerthalle Olsberg im Haus der Gastes begangen. „Ein 50. Geburtstag ist immer etwas ganz besonderes im Leben. Er bietet Gelegenheit Rückschau zu halten auf die vergangenen Jahre“,
so Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer nach der offiziellen Begrüßung aller Gäste sowie des Ehrenbürgermeisters Elmar Reuther, Josef Wolf, der 28 Jahre als ehrenamtlicher Vorsitzender der Kur- und Konzerthalle tätig war, seinen Nachfolgern Werner Menke, Winfried Peters und Knut Finkel sowie Dietmar Vollmer, Oberst und erster Vorsitzender der Schützenbruderschaft St. Michael 1870 Olsberg.
50 Jahre Konzerthalle Olsberg das bedeutet, dass einige Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden mussten, bevor im September 1966 das erste Schützenfest mit durchschlagendem Erfolg und schwindendem Biervorrat gefeiert werden konnte. „Nach dem Schützenfest folgten viele große Veranstaltungen in der Kur- und Konzerthalle. Dank des großen Engagements des Hausvorstands kamen große Stars aus Funk und Fernsehen wie Heinz Schenk, Marika Röck, Heidi Kabel, Theo Lingen und Rudi Carrell zu uns“, lobte Fischer den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz von Josef Wolf und Co.
In Wort und Fotorückblick erläutete der Olsberger Bürgermeister anschließend die folgenden, kostspieligen Sanierungsarbeiten, die aufgrund eklatanter Brandschutzmängel im Jahr 2010 erforderlich waren, um die Halle weiter bewirtschaften zu können. „Heute ist die Konzerthalle DIE Veranstaltungshalle im oberen Sauerland. Internationale Künstler wie Schiller, Simple Minds, BAP und Sido treten hier auf. Dies ist dem gesamten Team unserer Konzerthalle mit Andreas Rüther, Frank Höhle und Till Eppmann zu verdanken“, so Wolfgang Fischer.
Auch Oberst Dietmar Vollmer dankte in seiner anschließenden Festrede allen Beteiligten, die eine besondere Beziehung zur Konzerthalle entwickelt und sich über die Jahre hinweg eingesetzt haben. Vollmer gab folgend einen geschichtlichen Rückblick über die Entstehungsgeschichte der Halle und wies schmunzelnd daraufhin, dass die Ordensschwestern seinerzeit sich doch erheblich gegen eine Vergnügungsstätte auf der Kirchenwiese wehrten.
„Am Ende konnte man sich dann aber doch mit allen Beteiligten einigen. Mit notariellem Vertag vom 10. April 1964 wurde die besagte Kirchenwiese von der Kropf-Federath’schen Stiftung unentgeldlich an die Schützenbruderschaft übertragen und in einer außerordentlichen Generalversammlung der Schützenbruderschaft wurde schließlich 1967 dem Erbbaurechtsvertrag zugestimmt“, erläutert Vollmer die Querelen der Anfangszeit.
Lachend wies er in seiner Rede weiter daraufhin, dass seinerzeit 76 Olsberger mit ihrer Unterschrift den Hausvorstand der Preistreiberei bezichtigten, weil auf der Veranstaltung am 30. April 1974 das Glas Pilz für 0,70 DM statt wie in den Gaststätten für nur 0,60 DM verkauft wurde.
Dietmar Vollmer dankte anschließend noch einmal allen Vereinen für über 1.000 Stunden ehrenamtlich geleistete Arbeit im Zuge der Brandschutzsanierung, dem Förderverein, allen Sponsoren und Helfershelfern.
 
Bilder vom Bau der Konzerthalle finden Sie hier
 
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Fotos: KK
   
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