Mit Detektiv Pfeife auf der Suche nach dem Glück

KIBITA 1Die Olsberger Kirche sah eher wie ein Detektivbüro aus, als die Kinder sie am 1. Tag der diesjährigen Kinderbibeltage betraten. An den Wänden hingen Steckbriefe von gefährlich aussehenden, gesuchten Personen, Fußabdrücke und riesige Lupen, der Altarraum sah mit Schreibtisch, Bücherregal und Bürosessel auch ganz verändert aus.
Es dauerte gar nicht lange, da erschien dann Detektiv Pfeife persönlich auf der Bildfläche. Eigentlich wollte er Urlaub machen und nur noch ein letztes Mal im Büro nach dem Rechten sehen, aber dann stieg er doch ganz intensiv in den neuen Fall, der da noch gerade hereinkam, ein und folgte mit den Kindern gemeinsam jeder zu findenden Glücksspur. In vier Tagen erlebten die 55 Kinder und 15 Mitarbeiter Glück auf ganz unterschiedlichen Ebenen. So wurde täglich in einer biblischen Geschichte ein wichtiger Aspekt von Glücklich sein deutlich. Der Hauptmann von Kapernaum hatte Glück, er hatte einen so starken Glauben bzw. ein so großes Vertrauen zu Jesus, dass sein Knecht gerettet wurde. Die bittende Witwe ist glücklicherweise so beharrlich und hat eine so große Sehnsucht nach Gerechtigkeit, dass sie schließlich das für sie existentielle Schriftstück erhält. Der Kornbauer dagegen ist zwar reich, aber teilt seinen Reichtum nicht und stirbt schließlich unglücklich und in Einsamkeit. Glücklich sind Menschen, die Frieden stiften, das zeigt dann während des Abschlussgottesdienst auch die Geschichte des jähzornigen Nabals, der fast ein ganzes Dorf ins Unglück gestürzt hätte, wenn seine Frau Abigal nicht eingegriffen hätte. In Gesprächen und beim Nachspielen wurde sehr deutlich, wieviel die alten Geschichten aus der Bibel noch heute mit dem Alltag aller Teilnehmer zu tun haben. In den Gruppenphasen wurden die Kinder bei diversen Aufgaben selber zu Detektiven, dabei war ganz schnell klar, wie gut sie beobachten und dass sie echte Spürnasen haben. Glücksmomente, das zeigen die über 400 Fotos ganz deutlich, gab es für alle Beteiligten reichlich: beim Glückspiel, beim Singen des Kibitaliedes, beim Basteln der Glückstadt, Legen eines Mandalas, Gestalten von Glückskarten oder Bekleben der Glücksgläser und Tanzen zu fröhlicher Musik. Voller Eindrücke zum Thema Glück kehrte auch die Reportergruppe zurück, die Passanten befragt hatte. Bei der Glückwerksatt, dem Elternabend am Vorabend der Kinderbibeltage, entstand ein reger Austausch über Rezepte für ein glückliches Leben, besonders glückliche Tage, Glücksmomente, Redewendungen zum Thema und Bibelverse. Glücklich machten auch die Köstlichkeiten für den Gaumen: Hotdogs, Waffeln und Glücksschweinchen, die in den Pausen vom Küchenteam serviert wurden. Wir sind der Glücksspur gefolgt, es war spannend und die Begeisterung der Kinder hat uns Mitarbeiter wieder angesteckt. Auf die Frage des Pfarrers, ob es etwas gäbe, was die Kinder an diesem Morgen schon glücklich gemacht hätte, antwortete ein Junge „Ja, dass ich bei den Kinderbibeltagen dabei sein kann“. So werden diese glücklichen Tage nicht die letzten Kinderbibeltage gewesen sein.
 
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KIBITA 2
Bilder: AW

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