Zwei Pokale gehen an den Judo Behindertensport

Gleich zwei Sportler mit Handycap standen bei der 19. HSK-Sportgala gestern Abend in der Olsberger Konzerthalle als Sieger auf der Bühne. In den Kategorien Sportlerin, Sportler, Mannschaft des Jahres 2015 sowie Gerd-Winkler-Ehrenpreis standen die heimischen Athleten im Mittelpunkt, die mit ihren sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr besonders Eindruck hinterlassen hatten.
Die beiden Judoka des Behindertensports Stefanie Drescher und Christian Lehmann (beide vom BSV Meschede) waren bei ihrer ersten Nominierung zur Sportlerin beziehungsweise Sportler gekürt worden. Zum zweiten Mal nahm dagegen Biathletin Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) den Pokal als beste Profisportlerin entgegen. Die Volleyballfrauen vom RC Sorpesee gelang sogar der Triple – das dritte Mal in Folge wurden sie die beste Mannschaft. Die 29-jährige Stefanie Drescher (BSV Meschede) überzeugte im Judo für behinderte Menschen mit dem ersten Platz Nationale Special Olympics Turnier, dem ersten Platz NRW Special Olympics Turnier und dem zweiten Platz Special Olympics Landesspiele. Skeletoni Janine Becker (BSC Winterberg) und Triathletin Diana Peters (Tritus SV Neptun Neheim-Hüsten) landeten bei der HSK-Sportgala auf Platz zwei und drei. Triple für die Volleyballerinnen Der 34-jährige Christian Lehmann überzeugte – ebenfalls im Judo für behinderte Menschen – mit drei Goldmedaillen (Nationale Special Olympics; Bethel Athletics; Special Olympics Landesspiele) sowie mit der Silbermedaille bei der NRW-Landesmeisterschaft. Er zog damit an dem nordischen Kombinierer Justin Moczarski (SK Winterberg) und dem Schwimmer Moritz Kemper (SV Neptun Neheim-Hüsten) – Vorjahressieger bei der HSK-Sportgala – als bester Sportler vorbei. Sie nahmen den Pokal als beste Mannschaft insgesamt vier Mal mit nach Hause: nach 2003 holten sich die Volleyballerinnen des RC Sorpesee jetzt das dritte Mal in Folge den Titel als Mannschaft des Jahres. Sie schafften als Tabellenerste in der Liga West Frauen den Aufstieg in die zweite Bundesliga – der dritte Aufstieg in Folge. Bei der Sportgala setzten sich die Volleyballfrauen gegen den Fußball-Behindertensport (Caritas Arnsberg/Sundern) und die Handballfrauen des TV Arnsberg durch. Der Gerd-Winkler-Ehrenpreis ist nicht der erste, den Maren Hammerschmidt im Regal stehen hat. Die Auszeichnung als beste Kader- beziehungsweise Profisportlerin bekam die Biathletin des SK Winterberg, die zudem bereits 2010 und 2009 beste Sportlerin des Jahres war, schon einmal bei der Sportgala im Vorjahr. Überzeugt hatte sie dieses Mal mit drei Mal dem zweiten Platz Weltcup Hochfilzen Staffel, Verfolgung, Sprint; dem dritten Platz Weltcup Oestersund Single-Mixed-Staffel und dem siebten Platz Weltcup Pokljuka Sprint. Auf die Plätze zwei und drei kamen Bobfahrerin Annika Drazek (BSC Winterberg) und Leichtathletin Frederike Hogrebe (Bayer 04 Leverkusen, Marsberg). Alle drei Sportlerinnen waren gestern Abend allerdings nicht anwesend.

Die Bilder der Sportgala 2016 finden Sie hier

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