Kammerkonzert im Rathaus auf hohem Niveau

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Einträchtig kennt man sie, die insgesamt mehr als 80 Musiker des Musikvereins, von vielen Schützenfesten, von Frühlingskonzerten in der Konzerthalle, vom musikalischen Herbstwind in der Bigger Rundhalle und den jährlichen Weihnachtskonzerten.

Vielseitig präsentieren sie sich, wenn sie mit kleinen Ensembles, die sich aus ihren Reihen gebildet haben, auftreten. Die ganze Bandbreite der Musik bringen sie zu Gehör. Von der Blasmusik über Tanzmusik zu Rock und Pop bis hin zur Klassik. Am Sonntag, 9. März, traten sie erstmals unter dem Motto „Faszination Kammermusik“ im Ratssaal in Olsberg auf.

Es war ein ganz besonderes Konzert auf einem qualitativ hohen Niveau. Kurzweilig, weil abwechselungsreich. Den Anfang machte das Blechbläserquintett Quintity Brass mit Werken von Mouret, Dvorak und Boyce. Es folgte als Solistin Maria Göddeke (kl. Foto) am Saxophon mit dem Stück „Pequena Czarda“ von Pedro Iturralde, bei dem die Musikstudentin beeindruckend unter Beweis stellte, was aus einer „Kanne“ so alles herauszuholen ist.

Der nächste Solist war der Vorsitzende des Vereins Volker Dettenberg an der Trompete, mit dem „Konzert für Trompete in f-moll“, von Oskar Böhme. Die Solisten wurden von Wolf-Eckhard Richartz am Flügel hervorragend begleitet. Im weiteren Verlauf trat das jüngste Ensemble des Musikvereins auf.

4 Vierzehnjährige, 4 Klarinetten: Clarinettissimo (gr. Foto). Unter der Leitung von Felix Burmann ging es los mit „Amazing Grace“, es folgten Werke von Teleman, den Beatles und Mozart. Genial, was die Kids schon können Danach brillierten Nikolas Imöhl und Volker Dettenberg im Trompetenduett „Duo de Concours“ von Julien Porret.

Zum Abschluss des Konzerts zeigte nochmals Quintity Brass, dass man mit nur fünf Blasinstrumenten einen Saal verzaubern kann. In seiner fachkundigen, aber doch liebevollen und herzlichen Art führte Heinz Lettermann durch das Programm, der dem Musikverein schon seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden ist. Nicht zuletzt dank ihm war es ein rundherum gelungener Abend, der gerne wiederholt werden darf, dann vielleicht mit einigen Zuhörern mehr. Aber wenn sich jetzt erst herumgesprochen hat, wie einzigartig es bereits beim ersten Mal war, ist der Ratssaal beim nächsten Mal sicherlich schnell ausverkauft.

 

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