Über 60 Jahre Osterfeuer auf der Gierskopp

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Zu Beginn baute man das Feuer auf der Felsplatte hinter dem Wäldchen des Wasserwerks an der roten Brücke.

Damals transportierte man das Holz noch mit Handwagen. Das Feuer wurde dann auf Holzböcken ohne weitere Abstützung nach oben errichtet.

Um 1975 musste wegen eigener Nutzung der Fläche ein neuer Platz für das Osterfeuer gefunden werden. Seitdem stellt Bernhard Stratmann Fahrzeuge und Wiese an der Kienegge ohne Bezahlung den Osterfeuerbauern zur Verfügung.

Ob Schneetreiben oder Sonnenschein - jedes Jahr treffen sich aufs Neue tatkräftige Helfer bei Pierns/Körner zum Arbeitseinsatz.

 

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Am Ostersonntag findet das alljährliche Eiersammeln statt, bei dem die Bewohner der Gierskopp die Gelegenheit haben, sich bei den Erbauern mit einer Spende für deren geleistete Arbeit zu bedanken. Früher wurden die Eier in der letzten Kneipe der Gierskopp bei Körners zur späteren Stunde des Osterfeuerabends gebacken. Heute werden die gesammelten Eier vor Ort gebacken und finden bei den Besuchern rege Zustimmung.

 

stapeln4.jpgSeit Jahrzehnten wird mit einer Fackel, die an der Mutter Gottes an der Grotte entzündet wird, das Feuer entfacht. Es ist für den Läufer, der diese Fackel trägt, eine große Ehre einmal das Osterfeuer unter großer Begeisterung der Gäste anzünden zu dürfen.

Nach Abrechnung der Kosten (Versicherung der Teilnehmer, Verpflegung...) wird das restliche Geld der Grotte für Blumen und Kerzen zur Verfügung gestellt.

Vor Jahren kam die Frage auf, die Feuer der Gierskopp und der Olsberger Hütte zusammen zu legen. Harte Stimmen waren für die Eigenständigkeit des Feuers auf der Gierskopp und die Osterfeuerbauer sind auf diese Entscheidung stolz, denn dieses Osterfeuer hat Tradition - und so soll es auch bleiben!

 

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