Frederik Köster erneut „ausgezeichnet“!

Frederik
Frederik Köster, Jahrgang 1977, Sohn des ehemaligen Olsberger Musikverein „Eintracht“-Dirigenten Friedel Köster, ist zwar in Deutschland ansässig, seine Musik aber ist grenzenlos. Und seine Popularität geht mittlerweile ebenfalls in diese Richtung!

Nachdem er mit seiner Combo - dem „Frederik Köster Quartett“ – erst noch vor rund einem Jahr den neuen deutschen Jazzpreis in Mannheim erhielt, wird er nun für seine Kunst erneut ausgezeichnet! Am 5. Mai wird er den ECHO JAZZ in der Kategorie Instrumentalist des Jahres national - Blechblasinstrumente/Brass für sein letztes Album „Zeichen der Zeit“ in der Jahrhunderthalle in Bochum entgegen nehmen können.
Der Westdeutsche Rundfunk überträgt die Veranstaltung am 8. Mai um 22.30 Uhr.Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverband Musikindustrie e. V., lobt den Preis in diesem Jahr erstmalig aus und verleiht ihn in 31 Kategorien.
Köster steht somit in einer Reihe mit Preisträgern wie Diana Krall, Klaus Doldinger und Curtis Stigers. „Ich habe selbst erst in dieser Woche von der Auszeichnung erfahren“, gibt Frederik Köster zu. Seine Plattenfirma hatte ihn ohne sein Wissen nominiert – umso größer also seine eigene freudige Überraschung.
Frederik Köster
„Ich find es vor allem wichtig, dass dieser Jazz-Preis außerhalb der Jazz-Community vergeben wird und so einem größeren Publikum bekannt wird!“ Gerade als Jazz-Musiker bekomme man oft eher in sehr kleinem Rahmen Feedback. „Da ist diese Auszeichnung schon etwas Besonderes“, freut sich der gebürtige Olsberger und Wahl-Kölner.
Frederik Köster studierte in Detmold Schulmusik und in Köln Jazz-Trompete sowie Jazz-Komposition/Arrangement. Von 2001 bis 2005 war er Mitglied im BundesJugendJazzOrchester (BuJazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer, in dem er auch als Solist, Komponist und Arrangeur tätig war.
Seit 2007 ist Frederik Köster Professor für Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Seinen musikalischen Weg kreuzten bisher so einige klangvolle Namen: Phil Woods, Albert Mangelsdorff, Randy Brecker, Wolfgang Haffner, Lalo Shiffrin u.v.a. Auch mit Musikern aus der Popbranche wie Nina Hagen oder Sportfreunde Stiller spielte er bereits. Weltweit sind seine musikalischen Reisen nach Namibia, Südafrika, Österreich, Schweiz, Spanien, Holland, Polen, England, Belgien, Bulgarien, Rumänien und Albanien.
Aber keine Angst, der frisch gebackene Preisträger wird sicher auch in Zukunft immer wieder den Weg in seine sauerländische Heimat finden und zu verschiedensten Gelegenheiten aufspielen. Natürlich schließt sich auch das Team von olsberg mittendrin den Glückwünschen zur Echo-Auszeichnung an!

Fotos: Raphael Sprenger


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