Netzwerk vermittelt Wissen, Technologien und Kompetenz

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„Auf einen Blick! Aus einer Hand!“

 

Dahinter stecke nicht nur eine Idee, sondern auch ein hoher Anspruch, formulierte Ralf Kersting, Gastgeber und Geschäftsführer der Fa. Olsberg. „Wissens- und Technologie Transfer“ - die Wirtschaftsförderung des HSK und der Stadt Arnsberg, die Handwerkskammer Südwestfalen, die IHK Arnsberg Hellweg-Soest und die Fachhochschule Südwestfalen präsentierten am 8. Januar ein Netzwerk, das gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region den Zugriff auf Wissen, Technologien und damit Problemlösungen erleichtern soll.

„Wer ist mein Ansprechpartner?“ Auch in seinem Unternehmen stelle man sich täglich 1000 Fragen, bestätigte Ludger Bludau, Geschäftsführer der Transfluid Maschinenbau GmbH in Schmallenberg: „Unsere Kernkompetenz ist groß, aber abseits davon gibt es immer wieder Lücken. Diese zu füllen bedarf es eines Partners.“

Und dieser Partner will nicht nur die Wirtschaftsförderung des HSK mit ihren Kooperationsinstituten sein, sondern wird vor allem der Wissenspool des „Knowhow-Atlas HSK“ darstellen. Diese Internetseite richtet sich an alle Unternehmen im HSK, die als eingetragene Mitglieder über eine exklusive Nutzung verfügen könne und unter www.knowhow-atlas.de auf Informationen privater und öffentlicher Technologieträger, Wissenschaftseinrichtungen aus ganz Südwestfalen und die Projekte der Transferstellen zugreifen können.

Von ganz pragmatischen Lösungsansätzen bis zur Mitarbeiter-Akquise sollen die Möglichkeiten des Netzwerkes reichen. Denn auch für die heimische Wirtschaft ist es nicht immer einfach, an hochqualifizierte Fachkräfte zu gelangen. Daher ist auch die Fachhochschule Südwestfalen als Partner mit im Boot, die stellvertretend für alle Bildungsinstitute in der Region steht. Fachkräfte sind auf allen Ebenen gefragt, doch gerade hochqualifizierten Hochschulabsolventen muss man den Standort Südwestfalen schmackhaft machen. „Die Unternehmen hier müssen sich frühzeitig um Studenten kümmern“, meint auch Prof. Dr. Jürgen Bechtloff, Dekan der FH Südwestfalen in Meschede.

Viele heimische Betriebe hielten „mit ihrer Kompetenz oft hinterm Berg“, so Ralf Kersting. Dass es hier in der Region Weltmarktführer in verschiedensten Bereichen gäbe, sei oft nicht bekannt. „Wir fahren mit dem Bus nach Aachen zur Technischen Hochschule, holen die Studenten ab und zeigen ihnen südwestfälische Unternehmen,“ erklärt Michael Bison, Projektleiter bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des HSK die ab März geplante „HSK Studententour“. Ab Februar wird er auch selbst durch die Unternehmen ziehen und „Wissens- und Technologie Transfer“ vor Ort und persönlich vorstellen.

Wissen bündeln, koordinieren und vermitteln - das sind die Hauptaufgaben der Netzwerk-Partner, die so den Unternehmen vor allem Zeit und Aufwand ersparen. „In einem Jahr können wir uns fragen, ob wir den richtigen Weg gegangen sind“, so Landrat Dr. Karl Schneider. Bis dahin bleiben die Ansprechpartner unter www.transfer-hsk.de und www.know-how-atlas.de aktiv!

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