Chronik der Feuerwehr Brilon 1560 – 1989 vorgestellt

Brilon. Die Vorstellung der „Chronik der Feuerwehr Brilon 1560 – 1989“ hätte sicherlich einen größeren Rahmen verdient, konnte aber aufgrund der Corona-Beschränkungen nur mit wenigen Anwesenden im Rathaus Brilon erfolgen.
Der Autor Wolfgang Schreckenberg und Bürgermeister Dr. Christof Bartsch begrüßten dazu den Wehrführer der Briloner Feuerwehr Wolfgang Hillenbrand, den Vertreter der Leader-Region Hochsauerland Christoph Hammerschmidt sowie Tochter Melanie und Sohn Florian des Autors.
Wolfgang Schreckenberg wurde im Jahr 2012 nach 43jährigem Feuerwehrdienst im Löschzug Brilon aus dem aktiven Dienst als Hauptbrandmeister und stellvertretender Löschzugführer verabschiedet, seit 2015 ist er Sprecher der Ehrenabteilung. Das Feuerwehr-Gen war ihm sozusagen in die Wiege gelegt, denn schon sein Opa und sein Vater gehörten der Feuerwehr an; auch sein Sohn ist aktiver Feuerwehrmann und die Tochter ist Mitglied des Tambourcorps der Feuerwehr.
Im Jahr 2014 entstand dann die Idee, all das im Feuerwehrdienst Erlebte und das in vielen Publikationen in der Stadt und den Dörfern Erfasste in einem einheitlichen Werk zu bündeln. Vieles galt es zu recherchieren, ungezählte Stunden im Stadtarchiv und die Bewältigung ungeheurer Mengen an Lesestoff waren erforderlich, um alle Quellen und all das Geschehen in eine chronologische Ordnung zu bringen. Am Ende stehen zwischen Vorwort und Dankesworten 536 Seiten hoch interessanter Lektüre über das Feuerwehrwesen und seine geschichtliche Entwicklung im Allgemeinen sowie über Brand- und andere Feuerwehreinsätze in Brilon und seinen Dörfern in der Zeit von 1560 bis 1989.
„Was ich mir von dem Buch verspreche, ist, dass das Interesse für die Feuerwehr geweckt wird, bei interessierten Laien, darüber hinaus bei spezialisiertem Fachpersonal, aber insbesondere auch bei Jugendlichen und Neubürgern,“ sagt Wolfgang Schreckenberg selbst über seine Motivation, dieses Gesamtwerk zu erstellen.
Bürgermeister Christof Bartsch und Wehrführer Wolfgang Hillebrand sprachen dem Autor ihren Dank aus. Der Bürgermeister: „Durch all das aus der Feuerwehrperspektive Dargestellte scheint auch immer wieder Zeitgeschichte aus Stadt und Dörfern; gesellschaftliche Entwicklungen über die Jahrzehnte und Jahrhunderte lassen sich nicht nur erahnen, sondern kommen offen zum Ausdruck. Das macht das Buch von Wolfgang Schreckenberg für alle Bürgerinnen und Bürger interessant.“
Als anerkanntes Leader-Projekt werden die Entstehungskosten des Buches mit 65% gefördert. Mit dem Leader-Förderprogramm fließen Mittel aus Europa und NRW in die ländlichen Gebiete. Das kommt der Idee des Buches nah, ist doch die freiwillige Feuerwehr ein konstitutiver Bestandteil gelingendes Leben im ländlichen Raum. Wolfgang Schreckenberg dankte dem Leader-Vertreter Christoph Hammerschmidt für die stets gute Unterstützung.

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Das in der von der Briloner Druckerei Satz & Druck Kemmerling GmbH gesamthergestellte Buch „Chronik der Feuerwehr Brilon 1560 – 1989“ ist erhältlich im Feuerwehrhaus Brilon, im Museum Haus Hövener und natürlich beim Autor selbst.
Foto: Team Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Brilon

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