Olsberger Neujahrsempfang

neujahrolsberg1.jpgPreise für bürgerschaftliches Engagement verliehen

 

Als ein „Spiegelbild“ der Stadt Olsberg begrüßte Bürgermeister Elmar Reuter am vergangenen Sonntag wieder Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft, Handel, Handwerk, Dienstleistung, Kirche, Bildung und Politik sowie Vertreter der Vereine, Verbände und Institutionen.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr eine ganze Gruppe aus Bürgern verschiedenster Olsberger Ortsteile, die für ihr bürgerschaftliches Engagement in 2007 ausgezeichnet wurden. Urkunden und Geldbeträge wurden an sie durch den Bürgermeister überreicht.

Doch zuvor konstatierte das Stadtoberhaupt in seiner traditionellen Neujahrsansprache ein insgesamt gutes Jahr 2007. Dies vor allem auch, weil „die Steuerquellen stärker sprudeln als in den Jahren zuvor“, was in erster Linie an einer starken örtlichen Wirtschaft und dementsprechenden Gewerbesteuer liege, „die uns einen entspannten Blick auf die Finanzen erlaubt“.

Die Umstellung und Implementierung des doppischen Buchhaltungssystems habe sich nach anfänglichen Schwierigkeiten nun bewährt. Die Eröffnungsbilanz weist ein Anlagevermögen von rd. 91,4 Mio. Euro bei einer Bilanzsumme von 97,2 Mio. Euro aus. Dem stehen Verbindlichkeiten aus Krediten von 20,2 Mio. Euro gegenüber. Wirtschaftsprüfer bescheinigten der Stadt „eine solide Finanzbasis“. Man habe mit verschiedenen Umstrukturierungen wie der Gründung des Kommunalbetriebs Olsberg oder der Tourismus und Stadtmarketing GmbH „die richtigen Strukturen für die Zukunft geschaffen“. „Auch die Finanzplanung bis 2011 erlaubt die Hoffnung, dass wir ohne Haushaltssicherungskonzepte auskommen werden“, so Reuter. Positiv zeige sich auch die Neugründung der Hochsauerlandwasser GmbH zusammen mit Bestwig und Meschede. Hier konnten bereits „Synergien ausgeschöpft“ werden.

„Nicht ohne Stolz“ ging Elmar Reuter auch auf das Ergebnis der Gemeindeprüfungsanstalt des Landes NRW (GPA) ein, die u. a. nicht nur ausdrücklich das „aktive strategisch ausgerichtete Schuldenmanagement“ lobte, sondern auch „eine ausgesprochen innovative sowie zukunftsorientierte Verwaltung mit einem hohen Leistungsstandard“ bescheinigte. Die Schäden, die aus dem Sturm „Kyrill“ entstanden sind, seien aus dem Topf des EU-Solidarfonds voraussichtlich gut zu bewältigen, so der Bürgermeister. Die erfolgreiche Bewerbung als sog. LEADER-Region sowie die ebenfalls erfolgreiche Bewerbung für die Regionale 2013 hob Reuter nochmals als große Chancen hervor. Die Diskussion, die das neue NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz) hervorgerufen habe, solle in Gesprächen mit den Trägern in richtige Bahnen gelenkt werden. Und auch die Strategie „aktiven Alterns“ sei „konzeptionell ein gutes Stück voran gekommen“. Hier werde an einem örtlichen Netzwerk für und vor allem von aktiven Senioren und Seniorinnen in Zusammenarbeit mit der Josefsgesellschaft gearbeitet.

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Bürgerschaftliches Engagement geehrt

„Die Anteilnahme und die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am Schicksal ihrer Stadt ist und bleibt die wichtigste Kraftquelle der Städte.“ Ganz im Sinne dieses Zitats des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau konnten zehn Projekte, bzw. Aktivitäten im Stadtgebiet gewürdigt werden.

Ehrenamtlich und uneigennützig hatten sich Bürgerinnen und Bürger im Laufe des Jahres für die Stadt oder auch ihren Ortsteil engagiert. Hierzu gehörten: Dorfgemeinschaft Antfeld (Erneuerung Dorfplatz), Jugendfeuerwehr der LG Brunskappel (Projekt Kinderspielplatz), TuS Germania Bruchhausen, Förderverein für Kinder und Jugend Bruchhausen sowie SGV-Jugend Bruchhausen (Skateranlage Sportplatz), kfd Elpe (Staudenbeet), eine Gruppe unter Leitung des Elper Ortsheimatpflegers Meinolf Hoffe (Dorfbrunnen), eine Gruppe unter Leitung von Ernst Menke in Olsberg (Omnibuswartehäuschen), Klaus Sellmann aus Wiemeringhausen (Ruhebänke) sowie Josef Meier aus Wiemeringhausen (Sammeln von Schrott und Altmetall zur Wiederverwertung). Ihnen allen dankte der Bürgermeister noch einmal im Besonderen und wünschte ihnen und allen anderen Gästen „Gesundheit und persönliches Wohlergehen“ für 2008.

Traditionell umrahmt von den Blechbläserklängen von Quintity Brass“, einer Formation des Olsberger Musikvereins, blieb den Gästen beim anschließenden Stehempfang noch Gelegenheit zu angeregten Gesprächen.


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