Wieder Gottesdienst mit versammelter Gemeinde

Am Sonntag, 17.05.2020, ist es so weit: Erstmals seit 9 Wochen lädt die Evangelischen Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig wieder zu einem Gottesdienst in die Martin-Luther-Kirche Olsberg ein. Beginn ist um 10.30 Uhr. „Wir freuen uns, dass sich nun wieder Menschen in unserer Kirche versammeln können“, sagt das Presbyterium. „Wir wissen dabei um unsere Verantwortung und haben ein Schutzkonzept entwickelt, das wir sorgfältig anwenden werden. Denn von unserer Gemeinschaft im Gottesdienst soll Stärkung ausgehen und keine neue Ansteckungsgefahr.“
Folgende Regeln gelten demnach für Gottesdienste in der Kirche:
Erkrankten und gefährdeten Besucherinnen und Besuchern wird die Teilnahme nicht empfohlen. Sie werden gebeten, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) oder auf Hausandachten auszuweichen.
Der Abstand zwischen zwei Personen beträgt zwischen 1,5 und 2,0 Meter in jede Richtung, entsprechend sind die Plätze in der Kirche markiert. Wer zu einem Hausstand gehört, darf aber näher zusammenrücken.
Auf diese Weise reduziert sich die Zahl der Plätze in der Kirche auf 20. So viele Personen dürfen maximal am Gottesdienst teilnehmen.
Die Empore in der Kirche wird nicht genutzt.
Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher tragen einen Mund-Nasen-Schutz und sind gebeten, diesen mitzubringen.
Achten Sie bitte beim Betreten und Verlassen der Kirche auf die entsprechenden Abstände. Besucherinnen und Besucher desinfizieren sich vor der Kirchentür die Hände. Dazu wird Desinfektionsmittel bereitgestellt.
Auf Berührungen wie Händedruck zur Begrüßung oder Friedensgruß wird verzichtet.
Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher in eine Liste eingetragen.
Das gemeinsame Singen bringt besondere Infektionsrisiken mit sich und unterbleibt deshalb. Auch der Chor/Posaunenchor kommt aus diesem Grund im Gottesdienst derzeit nicht zum Einsatz.
Das Abendmahl entfällt momentan wegen der hohen Ansteckungsgefahr.
Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt.
Das gemeinsame Singen bringt besondere Infektionsrisiken mit sich und unterbleibt deshalb.
„Vieles, was wir jetzt in unserer Kirche praktizieren, ist ungewohnt, manches wird sich seltsam oder fremd anfühlen. Doch wir sind zuversichtlich, dass wir auch unter diesen besonderen Bedingungen fröhlich und nachdenklich zusammenkommen können, um Trost und Stärke zu empfangen, um Gott zu loben und ihm zu danken.“

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