So lief die Eröffnung des neuen A46-Teilstücks

a46 freigabe2 thumbBestwig /Velmede. Das logistische Mammutprojekt A46 hat seinen Höhepunkt erreicht. Nach etwas mehr als zehn Jahren Bauzeit wurde die Bundesautobahn zwischen Velmede und Olsberg am Montagnachmittag in feierlichem Rahmen und mit ganz viel Prominenz offiziell freigegeben. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir das Teilstück heute endlich freigeben können.
Die Arbeit hat jetzt ein Ende. Die Freigabe der A46 ist ein Meilenstein in der Geschichte. die ihren Beginn bereits 2008 mit dem Planfeststellungsverfahren hatte. Ein topografisches Meisterwerk, das mit der Talbrücke Nuttlar die höchste Brücke Nordrhein-Westfalens vorweist und für alle Beteiligten eine logistische Herausforderung darstellte“, so Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin von Straßen.NRW.  In ihrer Eröffnungsrede hob sie die Meisterleistung aller Akteure hervor, ging auf die gigantischen Herausforderungen in Sachen Brückenbauten, Windlast und Hangabsicherung ein. „Ich bin stolz auf diese Ingenieursleistung. Die Verkehrsfreigabe ist der Schlusspunkt der erfolgreichen Arbeit und hat eine besondere Bedeutung für die Region.“ 
Eröffnung der A46: „Ingenieurskunst vom Allerfeinsten“
Ihren lobenden Worten schloss sich auch Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, an. „Zehn Jahre Bauzeit gehen zu Ende. Das 5,6 Kilometer lange Teilstück beinhaltet Ingenieurskunst vom Allerfeinsten.“ Ferlemann hob – genau wie seine Vorrednerin – die logistische Meisterleistung im Hinblick auf den Bau der vier Talbrücken sowie die damit verbundene Hangsicherung im Rahmen des knapp 193 Millionen Euro teuren Gesamtprojekts hervor. Der Parlamentarische Staatssekretär dankte allen Beteiligten für die exzellente Zusammenarbeit und die herausragende Umsetzung und erklärte im Bezug auf den Naturschutz: „Auch wenn ich weiß, dass wir erheblich in die Natur eingegriffen haben. Es sind umfangreiche Ausgleichmaßnahmen geschaffen worden. Wir haben der Natur alles zurückgegeben. Ich wünsche allen Autofahrern allzeit unfallfreie Fahrt auf der neuen Autobahn.“ 
Bau der B7n nach Brilon soll schnell folgen
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst begann seine Ansprache mit einem Augenzwinkern: „Ich habe Sie gerade alle fotografiert. Wenn die Straßenbaugegner mal wieder zu laut werden und ich Unterstützung benötige, werde ich diese Bilder zeigen“, sagte er zu den zahlreichen Schaulustigen vor Ort. Wüst erinnerte weiter an die Wichtigkeit des neuen Abschnitts: „Der Verkehr wird immer mehr, es gibt immer mehr Pendler. Daher müssen wir der Bevölkerung eine entsprechende Verkehrsinfrastruktur bereitstellen.“ 
Der Verkehrsminister unterstrich, dass es von der Idee über die Planung, bis hin zu Genehmigung und eventueller Klagen zügiger gehen muss, damit Projekte keine 40 Jahre dauern dürfen. Darüberhinaus gab er einen Ausblick hinsichtlich B7n in Richtung Brilon, der Bau solle schnell erfolgen, die Planer seien kräftig dabei die richtigen Wege zu finden und entsprechende Ausgleichsmaßnahmen für Natur- und Umweltschutz mit einzubeziehen. 

Weitere Bilder von der Eröffnung finden Sie hier

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Fotos: KK

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