Wer wird „Kürbis-König 2019“?

Bestwig/Brilon/Olsberg. Das ist eine ganz besondere Idee, um Kinder für das Thema Abfalltrennung und Recycling zu sensibilisieren: 850 Jungen und Mädchen aus 21 Kindergärten, Tagesstätten und Grundschulen aus Bestwig, Brilon und Olsberg machen beim „Kürbis-Cup“ mit.
Der „Kürbis-Cup“ ist ein Wettbewerb des Bestwiger Entsorgungsunternehmen Stratmann, das alle Kindergärten, Tagesstätten und Grundschulen aus drei Kommunen zu der Aktion eingeladen hat. 21 Einrichtungen nehmen teil. Für die 850 Kinder gilt es jetzt bis September, den größten Kürbis zu züchten. Nebenbei sollen die Kinder bei der Aktion schon frühzeitig ein Gespür für Umweltbewusstsein entwickeln, nicht alles sorglos wegzuwerfen. 
Wiederholung aufgrund guter Resonanz
Gerade bei der Kompostierung, der ältesten Recyclingmethode, können die Kinder lernen, welche gute Wachstumsgrundlage Abfälle aus Küche und Garten sein können. Imitiert hat das Projekt das Bestwiger Entsorgungsunternehmen Stratmann zusammen mit PieperHolz aus Assinghausen. Vor einigen Jahren gab es schon einmal viele Einrichtungen in den drei Kommunen, die mit Begeisterung an der Kürbis-Aktion teilgenommen. „Die Resonanz und der Erfolg waren so gut, dass wir die Aktion jetzt gerne wiederholen“, sagt Stratmann-Geschäftsführer Marcell Wiese. 
Zum Start des „Kürbis-Cup“ gab es jetzt für alle Einrichtungen kostenlos Kürbissamen, Anzuchterde, eine kleine Empfehlung für die richtige Anzucht- und Auspflanzung und einen großen Auswertungsbogen. Jetzt kann es also losgehen und die Kinder können in den nächsten Wochen ganz genau aufpassen, was zunächst im Glas auf der Fensterbank und später draußen im Beet passiert. Schließlich will jeder Anfang September möglichst das dickste Exemplar ins Rennen schicken. Am Ende bringt der Kürbis mit dem größten Umfang den Titel des „Kürbis-Königs“. 
Auf den Sieger wartet ein hochwertiges Holz-Spielgerät im Wert von 1.500 Euro, die weiteren Plätze erhalten Geldpreise über insgesamt 500 Euro. Anfang Mai geht es dann weiter. „Dann bekommen die Teilnehmer von uns ein Kompostgestell und Erde“, erklärt Fabienne Dinslage, Auszubildende bei Stratmann. Die Kürbis-Aktion ist fast ein reines Azubiprojekt, das von den Auszubildenden der verschiedensten Fachrichtungen weitestgehend in Eigenregie betreut wird. „Wenn im Mai dann das Kompostgestell und die Erde da ist, kann das noch zarte Kürbispflänzchen mit den ersten grünen Blättern nach draußen in den Kompost“, erklärt Reinhard Wiese, Leiter des Briloner Kompostwerkes, den weiteren Ablauf. 
Im September wird "Kürbis-König" gekürt
Zur Kürbis-Aktion gehören aber auch Unterrichtsmaterialien wie Malbücher und ein Besuch in den Einrichtungen. Dabei wird den Kindern spielerisch das Thema Abfalltrennung beigebracht und natürlich fährt auch ein großes Müllfahrzeug vor. 
Bis September können die Samen jetzt zu leuchtend orangenen Speisekürbissen heranwachsen. Die Kinder und Einrichtungen haben viel Zeit, sich intensiv um ihre Kürbisse zu kümmern. Jeder Zentimeter bringt sie dem Sieg ein Stückchen näher. Bei der Siegerehrung auf dem Spielplatz von PieperHolz in Assinghausen stellt sich dann heraus, wer dieses Jahr der „Kürbis-König“ wird.

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Die 21 teilnehmenden Kindergärten, Tagesstätten und Grundschulen der Kürbis-Aktion aus Bestwig, Brilon und Olsberg neben Kürbissamen und Kompost-Erde von den Stratmann-Auszubildenden entgegen.
Foto: Jan Frigger/Stratmann

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