Kreisschützenbund blickt auf die kommenden Großveranstaltungen 2019

Kreisschuetzenversammlung2 thumbWiemeringhausen. Mit Ausblicken der Schützenbruderschaft St. Michael Olsberg auf das Kreisschützenfest 2020 und der Medebacher St. Sebastianus Schützen zum Bundesschützenfest des Sauerländer Schützenbund (SSB) im September diesen Jahres, bereiteten sich die Mitglieder des Kreisschützenbundes (KSB) Brilon auf ihrer Kreisschützenversammlung in Wiemeringhausen auf die kommende Schützenfestsaison vor.
Weitere Themen waren die Satzungsänderung hinsichtlich der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), der Rückblick, der Geschäfts- und Kassenbericht sowie aktuelles aus dem Schießsport.
Die kommenden Großveranstaltungen sind für die ausrichtenden Schützenbruderschaften organisatorische Herausforderungen. „Seit der Vergabe sind wir im Vorbereitungsmodus, die Behörden haben keine grundlegenden Bedenken zur Durchführung“, erklärte Tobias Klauke, Erster Vorsitzender der St. Michaelschützen, zur Planung des Kreisschützenfestes im September 2020.
Mit 12.000 erwarteten Festzug-Teilnehmern wird das Bundesschützenfest in Medebach vom 13. bis 15. September 2019 für die St. Sebastianus Schützenbruderschaft noch eine Nummer größer. „Der Freitag mit einem Liveact und DJ steht ganz im Zeichen der Jungschützen und endet aus Jugendschutzgründen um 0 Uhr. Nach dem ökumenischen Gottesdienst wird am Samstag an drei Schießanlagen angetreten. Im Anschluss erfolgt die Proklamation und der große Zapfenstreich. Der Sonntag ist der Haupttag mit dem großen Festzug“, stellte Hauptmann Valerie Helfrich der Schützenbruderschaft St. Sebastianus das Programm vor. Mit zwei Zelten mit 3.500 und 8.500 Quadratmetern sind die Organisatoren gut gerüstet, appellierten jedoch an die Gastvereine, alle kommenden Informationen für die An- und Abreise zu beachten.
Im Geschäftsbericht 2018 verkündete Kreisgeschäftsführer Jürgen Dessel einen Mitgliederzuwachs von 79 auf 30.573 Schützen. Das Ergebnis einer Umfrage im KSB bescheinigte dem Kreisvorstand eine gute Arbeit. Als Anregungen äußerten die Mitgliedsvereine Vereinfachungen bei den Themen GEMA und dem Registergericht, verständliche Informationsweitergabe und weitere Verbesserungen bei den Kontakten zu Ämtern, Behörden und der Politik. Die detaillierten Ergebnisse übergab Dessel dem Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff. Zuvor hatte bereits Landrat Dr. Karl Schneider den Schützenvereinen seine Unterstützung zur Stärkung des Ehrenamtes zugesichert. Der Kreis kam mit einem „mittel“ in der Zusammenarbeit noch glimpflich weg. Die Unterstützung von Land und Bund sehen die Schützen dagegen eher schlecht. Lediglich die kommunale Zusammenarbeit erhielt die Note „gut“. Die Erwartungen an die Politik sind die Vereinfachung der steuerlichen Veranlagung und behördlichen Auflagen, die Entschärfung der rechtlichen Vorschriften und Verordnungen und die Mitbeteiligung der Schützenorganisationen bei Gesetzesentwürfen.
Ergebnisse der Pokalschießen
Beim Kreisjugendpokalschießen 2018 belegten die Vereine St. Sebastianus Medebach Platz eins, die Schützengesellschaft Winterberg Platz zwei, St. Antonius Titmaringhausen Platz drei, der Schützenverein Erlinghausen Platz vier und St. Hubertus Grönebach Platz fünf.
Beim Königsschießen der Jugend lag Ian Diemel mit 147 Ringen deutlich vor Florian Kuhn aus Siedlinghausen mit 123 Ringen, Platz drei belegte mit 102 Ringen Marius Schafmeister aus Grönebach.
Beim Kreispokalschießen gewann die Schützengesellschaft Winterberg, gefolgt von der Schützenbruderschaft Brilon, auf Platz drei lag die Bruderschaft St. Antonius Titmaringhausen, St Hubertus Liesen auf Platz vier und der Heimatverein Altenbrilon auf Platz fünf. Die Ergebnisse der Einzelschützen lagen nur wenige Ringe auseinander. Auf Platz eins setzte sich Björn Kraft aus Wülfte vor Kurt Isenberg aus Liesen durch, Peter Becker aus Altenbrilon belegte Platz drei, Josef Becker aus Brilon Platz vier und Bernd Braun aus Winterberg Platz fünf. In der Königswertung stand Christian Hegel aus Titmaringhausen auf Platz eins, Norbert Kersting aus Rösenbeck auf Platz zwei und Matthias Runge aus Liesen auf Platz drei.
Der KSB Brilon nahm auch beim Bundespokalschießen teil und belegte in Dortmund einen guten fünften Platz. Der beste Einzelschütze des KSB Brilon war Rosie Konheusler mit dem Luftgewehr und die beste Mannschaft mit der Luftpistole Thomas Priwitzer, Kai Cramer und Björn Kraft.
Der Kreis-Wanderpokal ging an die Schützengesellschaft Winterberg und der Kreisjugend-Wanderpokal an die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Medebach, die diesen jetzt behalten dürfen, da sie den Pokal zum dritten Mal gewannen.
Kreisschützenoberst Rüdiger Eppner dankte der St. Antonius Schützenbruderschaft Wiemeringhausen für die gute Ausrichtung der Versammlung und erklärte: „Das Los für die nächste Kreisversammlung ist auf Scharfenberg gefallen.“ Für die musikalische Umrahmung sorgte die Dorfkapelle Elleringhausen, mit dem Ersten Vorsitzenden Manuel Rohleder, der nicht nur den Taktstock schwingen kann, er ist auch der amtierende Schützenkönig der St. Sebastian Schützenbruderschaft Elleringhausen.

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Die Sieger aus dem Kreisschützenbund Brilon beim Kreispokalschießen erhalten Applaus von der Versammlung.
Bild oben: Der Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff (Mitte) nimmt von der Kreisschützenversammlung die Auswertung einer Umfrage in den Schützenvereinen aus den Händen von Kreisgeschäftsführer Jürgen Dessel (li.) und Kreisschützenoberst Rüdiger Eppner (re.) mit nach Düsseldorf.
Fotos: Jörg Leske

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