Projekte für Antfeld: Baugrund für junge Familien und bessere Wanderwege

Antfeld. Wie geht es weiter mit der Weiterentwicklung der Dörfer im Olsberger Stadtgebiet? Um gemeinsam mit den Bürgern Perspektiven für die Orte entstehen zu lassen, hat die Stadt Olsberg im Jahr 2017 ein so genanntes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ – kurz IKEK – erarbeitet. Nun sollen weitere Schritte folgen. Der Auftakt dazu fand jetzt in Antfeld statt.
Deshalb haben sich Vertreter der Stadtverwaltung unter Leitung von Bürgermeister Wolfgang Fischer mit Vertretern von Antfelder Vereinen, den örtlichen Ratsmitgliedern Thomas Köster und Jochen Siedhoff sowie Ortsvorsteher Martin Aleff beraten. Thema der Zusammenkunft: Analyse der bisherigen Ergebnisse für Antfeld, die sich durch den IKEK-Prozess ergeben haben – und Beratung über das weitere Vorgehen. „Schließlich haben wir das IKEK nicht für die Schublade erstellt“, so Wolfgang Fischer, „wir wollen hier konkrete Ergebnisse erreichen.“ 
Für junge Familien, die in Antfeld ihren „Traum von den eigenen vier Wänden“ in die Tat umsetzen wollen, soll eine gewisse Reserve an Wohnbaugrundstücken vorgehalten werden. In einem ersten Schritt wird nun die Dorfgemeinschaft Überlegungen anstellen, welche Flächen konkret in Frage kommen könnten. Anschließend soll gemeinsam mit der Stadt Olsberg geprüft werden, wie ein solches Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann.
Areal Hamberg soll aufgewertet werden 
Aufgewertet werden soll auch das Areal Hamberg samt Kapelle. Ein Baustein: Eine Beschilderung des Weges vom Dorfkern zur Heimatkapelle. Für eine Umsetzung könnte die Dorfgemeinschaft einen so genannten Heimat-Scheck des Landes NRW nutzen: Mit bis zu 2000 Euro unterstützt das Land NRW darin Projekte zur Heimatförderung. Dieses Programm könnte ebenfalls genutzt werden, um eine Beschilderung historischer Flurflächen mit den alten Flurnamen zu erreichen. 
Gemeinschaftlich wird auch eine moderne Ausstattung der Wanderwege und Rastplätze mit GPS-Koordinaten angegangen. Hier unterstützt die Olsberg-Touristik die Antfelder Dorfgemeinschaft. Ebenso will die Antfelder Dorfgemeinschaft auch weiter Überlegungen anstellen, auf welche Weise der Ort weiterentwickelt werden kann. 
Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Stadt Olsberg mit der Sanierung des Antfelder Feuerwehrhauses ein Großprojekt im Ort gestemmt: Mit insgesamt 246.000 Euro wurde in den Jahren 2013 bis 2015 das Antfelder Feuerwehrhaus modernisiert und zu einem zeitgemäßen Ort für Ausbildung, Aufenthalt und Feuerwehrarbeit umgestaltet – mit erheblicher Unterstützung der Antfelder Feuerwehrkameraden, die jede Menge Eigenleistung eingebracht haben. Schon zuvor hatte die Stadt Olsberg im Jahr 2007 einen Zuschuss von 20.000 Euro zur Deckung der Materialkosten für Dorfplatz geleistet, den die Dorfgemeinschaft Antfeld ehrenamtlich und in Eigenleistung umgestaltet hatte. 
Wichtig sei nun, den Prozess fortzusetzen, den man mit dem IKEK angestoßen habe, so Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Eine lebendige Gemeinschaft zeichnet unsere Ortsteile aus – und das ist eine gute Voraussetzung, um Ideen gemeinschaftlich in die Tat umzusetzen.“
Für junge Familien, die in Antfeld ihren „Traum von den eigenen vier Wänden“ in die Tat umsetzen wollen, soll eine gewisse Reserve an Wohnbaugrundstücken vorgehalten werden.

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