Info-Magazin: „Mach Karriere in Brilon und Olsberg“

Karriere2 thumbBrilon/Olsberg. „Mach Karriere in Brilon und Olsberg“ – und wie das geht, darüber will das gleichnamige Magazin Schüler und Berufsanfänger informieren. Erstmals wurde die im Zwei-Jahres-Rhythmus erscheinende Broschüre gemeinsam von der Stadt Brilon und der Stadt Olsberg herausgegeben.
Für Brilon ist es das dritte Magazin insgesamt – das Vorgänger-Produkt hieß „Karriere in Brilon“ und in Olsberg „Mach dein Ding“. „Wir haben alle das gleiche Problem: Fachkräftemangel“, sagte Ulrich Dolle vom Vorstand der Sparkasse Hochsauerland, welche als Sponsor zur öffentlichen Vorstellung des Heftes eingeladen hatte. „Wir wollen junge Leute dafür begeistern, in Brilon oder Olsberg ihre Ausbildung zu machen und möglichst später hier ihre Arbeit aufzunehmen“, erklärte Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch die Intention des Vorhabens. Dabei sei es sinnvoll, an Beispielen zu lernen.
Im Magazin wird anhand von 21 „Erfolgsgeschichten“ aufgezeigt, welche Wege andere junge Leute in Brilon oder Olsberg gegangen sind. Die unterschiedlichsten Berufsbilder, Karrierestände und Branchen sind vertreten. Ein 16-jähriger Auszubildender als Zimmerer in einem Holzbaubetrieb kommt zu Wort, ebenso eine 21-jährige Altenpflegerin, eine Fachkraft für Entsorgungstechnik, Berufsumsteiger, wie der 27-jährige Industriekaufmann im ersten Lehrjahr, der zuvor eine Ausbildung als Koch absolviert hat – aber auch Personen, die die Karriere-Leiter schon recht hoch gestiegen sind, wie der 52-jährige kaufmännische Geschäftsführer eines Industrieunternehmens oder der 39-jährige Dachdeckermeister. „Es soll Mut machen, am hiesigen Standort Fuß zu fassen“, so Bartsch.
Berufsbiografien aus der Praxis
Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer ergänzte: „Wir wollen zeigen, dass man hier nicht nur viele Möglichkeiten zur Ausbildung hat, sondern auch Karriere machen kann.“ Er mache inzwischen häufiger die Erfahrung, dass junge Familien wieder vermehrt „hier anklopfen“, weil sie sich in der heimischen Region bessere Lebensbedingungen (niedrigere Mieten, genügend Kindergartenplätze), aber auch gute Berufschancen versprächen.
Brilons Wirtschaftsförderer Oliver Dülme erklärte, dass das Magazin kein „singulärer Akt“ sei, sondern ein Baustein im Kontext Bekämpfung des Fachkräftemangels. Weitere Elemente sind der Ausbildungskompass sowie die Ausbildungsbörse, die inzwischen ebenfalls gemeinsam von Brilon und Olsberg veranstaltet wird und nach erfolgreichen Start im Vorjahr mit 105 Ausstellern und über 1000 Schülern in diesem Jahr eine nochmalige Steigerung verspricht. „Was Börse und Kompass in dieser Ausführlichkeit nicht leisten können, ist, darzustellen, wie die alltägliche Praxis einzelner Berufe oder Biografien aussieht“. Hier setze das Magazin an, das im Übrigen auf eine Anregung vor rund fünf Jahren aus Kreisen der Wirtschaft zurückgehe.
Auch wenn das Magazin nur exemplarische Beispiele liefert, werden unter jedem Profil in einer Informationsbox auf weitere Ausbildungsberufe des Unternehmens sowie auf weitere Unternehmen verwiesen, welche die gleiche Ausbildung anbieten.
Firmenvertreter und Einrichtungsleiter bestätigten, wie sehr das Thema Fachkräftemangel mittlerweile unter den Nägeln brenne. „Es sind harte Bretter, die wir bohren müssen, aber wir sind dran“, so Dülme.
Das Magazin wird an alle Schulen in Brilon, Olsberg, Willingen und Bestwig verteilt und liegt öffentlich aus.

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Die Bürgermeister und Wirtschaftsförderer von Brilon und Olsberg stellten, gemeinsam mit den darin vertretenen Unternehmen und Personen, das neue Magazin vor. 
Foto: Kristin Sens

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