Experte für Fundraising

Bigge/Hochsauerland. Fundraising über „betterplace“ oder doch lieber die Spende per Banküberweisung transferieren? Für den IT-Experten Stefan Schütte aus Bigge stellt sich die Frage überhaupt nicht. Seit einem Jahr ist er als ehrenamtlicher Botschafter für „betterplace“ im Hochsauerlandkreis unterwegs, um sein Fachwissen kombiniert mit Fundraising an die Vereine heranzutragen. Doch was ist Fundraising überhaupt und wer oder was ist „betterplace“?
„betterplace“ wurde 2007 in Berlin gegründet und ist eine soziale Plattform. Jeder eingetragene Verein kann dort mit wenigen Klicks Projekte einstellen und um Spenden bitten. „Ich bin zu betterplace gekommen, weil ich mir an meinem 50. Geburtstag gesagt habe, jetzt ist die Zeit da, kürzer zu treten. Gesagt getan, ich habe meine nebenher laufende Firma aufgegeben und mir Gedanken gemacht, was ich mit meiner freien Zeit anfangen kann. Für mich bedeutete das natürlich mehr ehrenamtliches Engagement. Dadurch kam ich zu betterplace“, so der vierfache Familienvater, der auf eine beachtliche Karriere im Verlagswesen zurückblicken kann – unter anderem war er Teamleiter einer Werbeagentur und ist weiterhin als Netzwerkspezialist für den Online-Bereich eines Fachverlags zuständig.
Der heute 51-Jährige ist jedoch nicht nur beruflich up to date. Der betterplace-Fan beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Politik als Kreisvorsitzender vom Bündnis 90/Die Grünen und natürlich mit allem, was mit Netzwerken zu tun hat. Und genau diese Kombinationen haben letztlich dazu beigetragen, dass Stefan Schütte 2017 bei der Plattform "betterplace" angerufen hat, um sich dort gewinnbringend mit seinem Fachwissen ehrenamtlich zu engagieren. betterplace hat als gemeinnützige Organisation im Internet einen Ort geschaffen, an dem aus vielen guten Taten etwas Großes entstanden ist. Insgesamt 70 ehrenamtliche Botschafter sind in ganz Deutschland unterwegs, um darüber zu informieren, Vereine zu beraten und Unterstützung anzubieten.
Jeder gemeinnützige Verein kann sich anmelden
„Jeder gemeinnützige Verein kann sich bei betterplace anmelden und seine Kampagne für zum Beispiel ein dringend benötigtes Katzenhaus einstellen. Das Tierheim stellt sein Projekt genau vor und jeder hat danach die Möglichkeit zu spenden, kann gleichzeitig genau verfolgen wie viel schon gespendet wurde, wie der Bau vorangeht oder auch Kommentare hinterlassen“, erklärt Schütte. „Wir als Botschafter erklären den Vereinen genau, welche Vorteile sie durch Fundraising haben. Momentan ist es jedoch noch schwer, sie zu überzeugen und an die Leute heranzukommen. Sie finden die Idee gut, aber trauen sich noch nicht so richtig daran. Darum leisten wir Botschafter viel Kommunikationsarbeit, denn die Zukunft, um Spenden zu sammeln, liegt bei betterplace.“ Derzeit laufen bei betterplace 26.520 Projekte in 185 Ländern. Fast 62 Millionen Spenden für Projekte in der ganzen Welt sind seit Gründung 2007 eingegangen. Die Kategorien reichen dabei angefangen mit aktuellen Themen über Kinder, Gesundheit, Obdachlose, Ernährung, Tiere, Senioren, Umwelt, Not- und Hungerhilfe, Sport, Technologien bis hin zur Bildung und Kultur.
Weitere Informationen finden sich unter www.betterplace.org

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IT-Experte Stefan Schütte ist im Sauerland unterwegs, um sein Fachwissen rund um die Plattform „betterplace“ an die Vereine heranzutragen.
Foto: Claudia Metten

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