Ein Blick hinter die Kulissen der Olsberger Kirche

Kirchf2Eine Führung durch die Sakristei der Olsberger St. Nikolaus Kirche verbunden mit einer abschließenden Turmbesteigung ist seit vielen Jahren für viele Olsberger Kommunionkinder ein ganz besonderes Erlebnis. Die Tischgruppen vereinbaren einen Termin mit Wolfgang Rammroth und Jan-Niklas Menke, die sich stets viel Zeit für die Drittklässler mit ihren Eltern nehmen und mit Geduld, Ausdauer und viel Fachkompetenz die zahlreichen Fragen beantworten.
Beim Öffnen der Fächer und Schränke in der Sakristei wird auf spielerische Art und Weise das gelernte Wissen aus der Kommunionvorbereitung aufgefrischt. Beispielsweise wird diskutiert, bei welchen Anlässen die Priester welche Gewandfarbe tragen oder wie viele Evangelisten es gibt. Eine Besonderheit ist sicherlich die fast hundert Jahre alte Monstranz aus Gold, verziert mit Elfenbein und Edelsteinen, die die Kinder mit ihren Eltern aus nächster Nähe bewundern. Natürlich dürfen auch eine Geruchsprobe an den verschiedenen Weihraucharten, sowie das Schwenken des Weihrauchfasses nicht fehlen.
Beim Besteigen des Kirchturms bekommt das eine oder andere Kind, aber auch die Erwachsenen, Höhenangst. Ein erster Zwischenstopp wird auf der Orgelbühne eingelegt. Die Orgel aus dem Jahr 1994 besteht aus 2502 Orgelpfeifen. Weiter geht es auf die Gewölbedecke, die über einen Holzsteg zugänglich ist. Etwas mulmig wird es einem schon, wenn man durch ein Loch in der Decke auf den 30 Meter tiefer gelegenen Fußboden der Kirche blickt. Doch wenn die anderen mutig vorangehen, schafft es schließlich doch fast jeder bis zu den Glocken. Mit viel Glück ist gerade eine volle Stunde, um den Stundenschlag einmal hautnah zu erleben.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an die tollen Führer!
Foto: Christine Müthing

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